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    DA kommen Sie sicher durch die dunkle Jahreszeit.

    So verhindern Sie Fahrrad- und Motorradunfälle im Herbst und Winter


    Regen, rutschiges Laub, Schnee und Glatteis – als Verkehrsteilnehmer ist es wichtig, sein Fahrverhalten den Witterungsverhältnissen im Herbst und Winter anzupassen. Gerade Zweiradfahrer sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Mit diesen Tipps kommen Sie sicher an Ihr Ziel.

    Im Jahr 2016 waren laut des Statistischen Bundesamts knapp ein Drittel aller Verunglückten im Straßenverkehr Fahrrad- und Motorradfahrer. 536 Menschen kamen auf einem Kraftrad ums Leben, 393 waren mit einem Fahrrad unterwegs, darunter 62 auf einem Pedelec. Beinahe jeder dritte Motorradfahrer verunglückte ohne die Einwirkung eines anderen Verkehrsteilnehmers, während bei mehr als 80 Prozent der verunfallten Fahrradfahrer meist ein Auto involviert war.

    Bei den Fahrradfahrern war die häufigste Unfallursache, dass sie Vorfahrten missachteten oder unerlaubt auf Straßen und Gehwegen fuhren.
    Vor allem jüngere Motorradfahrer waren am häufigsten zu schnell unterwegs.

    Zweiradfahrer sind besonders in den kalten Monaten gefährdet, in einen Unfall verwickelt zu werden. Wie die nachfolgende Grafik des Statistischen Bundesamts zeigt, passieren zwar statistisch gesehen von Mai bis September die meisten Unfälle. Jedoch radeln und biken zu dieser Zeit auch mehr Leute. Von Oktober bis Februar wird weniger gefahren, die Unfallrate bleibt jedoch vergleichsweise hoch. Das bedeutet: Diejenigen, die in Spätherbst und Winter fahren, müssen besonders aufpassen und ihre Fahrweise an die äußeren Bedingungen anpassen.

    In den Sommermonaten passieren die meisten Unfälle mit Zweirädern.

    Fahren bei Nacht – sehen und gesehen werden

    Das Fahren in der Dämmerung und Dunkelheit ist besonders anstrengend, die Konzentrationsfähigkeit nimmt schnell ab und viele Gegenstände nimmt das Auge nur noch schemenhaft wahr. Die Gründe liegen in unserer Natur: Das menschliche Auge ist nicht (mehr) an die Dunkelheit gewöhnt. 

    Bei schlechter Beleuchtung konstruiert beziehungsweise vervollständigt das Gehirn die vom Auge nur schlecht erkennbaren Gegenstände anhand von erlernten Situationen. So wird ein stehender Mensch am Straßenrand im Kopf schnell zu einem Baum. Besonders bei wechselnden Lichtverhältnissen braucht das Sehorgan Zeit, sich an die neue Gegebenheit zu gewöhnen. Bis zu zwanzig Minuten kann diese sogenannte Dunkeladaption dauern. Der Blick in die Finsternis geht auf Kosten der Sehschärfe. 

    Trotz alledem wird in der Nacht aufgrund des geringeren Verkehrsaufkommens schneller gefahren – ein Fehlverhalten. Darunter leiden besonders Zweiradfahrer. Einerseits sehen sie selbst durch die kleineren Scheinwerfer weniger. Andererseits haben Autofahrer vor allem in der Dunkelheit Schwierigkeiten, die schmale Silhouette der Zweiradfahrer zu sehen und einzuschätzen. Auf diese Punkte sollten Sie unbedingt achten, wenn Sie sich als Radler oder Biker auf den Sattel schwingen, und Ihre Fahrweise darauf anpassen.

    Sicher unterwegs mit dem Fahrrad, E-Bike und Pedelec

    In der dunklen Jahreszeit sollten Sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Wir raten Ihnen nicht an den falschen fünf Minuten zu sparen, denn damit können Sie die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls deutlich verringern. 

    Sabine, 36 Jahre alt, hat sich in diesem Jahr ein Pedelec geleistet. Der Hintergrund: Sie ist mit ihrer kleinen Familie in einen ruhigen Vorort gezogen. Mit dem E-Bike kann sie jetzt ohne großen Aufwand ihre Freunde in der Stadt besuchen. Nach einem Kinotreff steigt sie auf ihr Rad, aus Zeitgründen hatte sie vorher ihren Helm zu Hause liegen lassen.

    In der Zwischenzeit ist es dunkel geworden, es hat geregnet, das herabgefallene Laub verwandelt die Fahrbahn in eine Rutschpartie. Sabine unterschätzt die hohe Geschwindigkeit ihres Pedelecs (Motorunterstützung bis 25 km/h), rutscht beim Abbiegen in eine schlecht beleuchtete Seitenstraße weg und stürzt auf den harten Asphalt. Das dahinter fahrende Auto kann gerade noch ausweichen. Eine Gehirnerschütterung und ein gebrochenes Handgelenk sind die Folge.

    Wie hätte Sabine den Unfall verhindern können?

    • Besonders bei ihrem Pedelec darf Susanne die höhere Geschwindigkeit nicht unterschätzen.
    • Susanne hat in der Kurve abgebremst, dabei setzt die Elektrounterstützung aus. Bei der Beschleunigung aus der Kurve heraus, hat sie nicht darauf geachtet, dass der Motor wieder einsetzt.
    • Susanne hat ihren Helm aus Zeitgründen liegen gelassen. Ein Fahrradhelm hätte sie aber vor den schweren Kopfverletzungen schützen können.

    Startbereit mit Fahrrad, E-Bike oder Pedelec

    • Licht-Check: Gute Beleuchtung am Zweirad ist extrem wichtig. Überprüfen Sie gerade bei älteren Fahrrädern, ob die gesetzlichen Anforderungen im Hinblick auf die Beleuchtung erfüllt sind. Eine nicht vorhandene oder defekte Beleuchtung kann Sie ein Bußgeld kosten.
    • Bremsen-Check: Machen Sie regelmäßig einen Bremsentest. Gerade im Winter können sich Matsch- und Salzreste festsetzen.
    • Reifen-Check: Fahren Sie nicht mit abgefahrenen Reifen – ein grobstolliges Profil oder spezielle Spikes vergrößern den Grip bei Eis und Schnee zusätzlich. Mehr Grip haben Sie zudem, wenn Sie den Luftdruck etwas verringern, dadurch wird Auflagefläche des Reifens erhöht.
    • Abstand halten: Radfahren bei regennasser Fahrbahn, Schnee und Glätte erfordert viel Aufmerksamkeit. Da empfiehlt es sich, besonders viel Abstand zu halten und langsam zu fahren.
    • Eindeutige Zeichengebung: Fahren Sie besonders vorsichtig und geben Sie klare Handzeichen im Straßenverkehr.
    • Vorsicht bei Eis: Lenken oder bremsen Sie niemals auf rutschigen oder vereisten Flächen.
    • Reflektoren: Erhöhen Sie Ihre Sicherheit durch reflektierende Kleidung oder Sicherheitswesten.
    • Fahrradhelm:Fahrradhelme können Leben retten. In Deutschland gibt es noch keine Helmpflicht. Jedoch raten Verkehrsexperten aus Sicherheitsgründen immer einen Helm zu tragen, besonders gilt das für E-Bike- oder Pedelecfahrer.
    • Spezielle Kleidung: Tragen Sie wetterfeste und ausreichend warme Kleidung. Nur wenn Sie nicht frieren oder durchnässt sind, können Sie sich konzentrieren. Den besseren Grip bei Schnee und Eis geben Schuhe mit Profil.
    • Kein Smartphone: Telefonieren oder tippen Sie niemals während des Fahrens. Neben der fehlenden Konzentration im Straßenverkehr droht Ihnen ein Bußgeld.
    Fahrradfahren im Herbst und Winter

    Motorradfahren im Herbst und Winter

    Viele lassen das Motorrad in der kalten Jahreszeit in der Garage stehen. Fahren auf rutschigem Laub, im Regen oder bei Schnee und Eis macht kein Vergnügen und kann gefährlich sein. Das Unfallrisiko steigt, weil Motorradfahrer die Straßenverhältnisse im Herbst und Winter oft falsch einschätzen.
    Max, 42 Jahre alt, hat sich seinen lang gehegten Traum erfüllt und ein Motorrad gekauft. Der Spätherbst bringt nur noch wenige sonnige Tage mit sich, die er und seine Kollegen für eine Tour ausnutzen möchten. Während des Ausflugs werden sie von einem Wettereinbruch überrascht. Ganz sicher fühlt sich Max eigentlich nicht mehr – alles ist nass und rutschig, die Sicht ist beschränkt. Sie fahren trotz Dämmerung und Regen weiter, um endlich am Ziel anzukommen – der Druck der Gruppe siegt. Der Regen rinnt das Visier hinunter, die Konzentration lässt nach – beim Überholen schwenkt Max zu schnell ein und stürzt. Mehrere Knochenbrüche sind die Folge.

    Wie hätte Max den Unfall verhindern können?

    • Max war müde und nicht mehr konzentriert. Er hätte sich niemals von seinen Freunden überreden lassen dürfen, weiterzufahren.
    • Wenn Max doch weiterfährt, muss er eine besonders vorsichtige, vorausblickende Fahrweise wählen und keine riskanten Überholmanöver starten.
    • Max und seine Freunde müssen bei einer längeren Tour unter widrigen Bedingungen viele und ausreichend lange Pausen einlegen.

    Startbereit mit Motorrad oder Motorroller

    • Licht-Check: Überprüfen Sie, ob die Scheinwerfer ordnungsgemäß funktionieren und richtig eingestellt sind.
    • Bremsen und Antriebskette: Genauso wichtig sind der Check der Bremsen, die Bremsflüssigkeit und eine richtig gewartete Antriebskette.
    • Reifen-Check: Absolute Pflicht im Winter ist die entsprechende Bereifung mit genügend Profiltiefe. Andernfalls riskieren Sie ein Bußgeld. Winter- oder Ganzjahresreifen müssen gemäß ADAC ab dem 1. Januar 2018 mit dem „Alpine“-Symbol versehen sein.
    • Fahrverhalten: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen an und halten Sie genügend Abstand. Bei Glätte nutzen Sie die Bremse des Hinterrades und bremsen Sie vorne nur leicht ab. Achtung auf Brücken und im Schatten, die Temperatur ist dort meist niedriger und die Straßen sind oft noch glatter.
    • Fahrtraining: Gerade nach längerer Motorradabstinenz kann ein Fahrtraining wieder für ein sicheres Fahrgefühl auf rutschigen Straßen und bei Schnee- und Eisglätte sorgen.
    • Visier: Im Winter kann ein beschlagenes Visier schnell zum Sicherheitsrisiko werden. Ein Pinlock-Innenvisier schafft Abhilfe. Halten Sie das Visier des Helms immer kratzfrei und sauber.
    • Motorradkleidung: Ziehen Sie sich warm genug an. Tragen Sie spezielle Motorradkleidung, Handschuhe und Stiefel. Eine Griffheizung sorgt für warme Finger.
    • Reflektoren: Reflektoren an der Kleidung oder eine Warnweste helfen anderen Straßenteilnehmern, Sie besser zu sehen.

    Unfallversicherung

    Ob unterwegs in Ihrer Freizeit, beim Sport oder im Urlaub – schützen Sie sich vor den finanziellen Folgen im Falle eines Unfalls.

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    Unfallversicherung - Junge auf Treppe droht zu stolpern

    Motorradversicherung

    Umfassender Versicherungsschutz bei allen Wetterlagen – mit einer Haftpflicht- oder Teilkaskoversicherung.

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    Motorradversicherung - blaues Motorrad mit Helm

    Schutz für Ihre Fahrräder

    Bei Diebstahl Ihres Fahrrads oder E-Bikes: Im Rahmen einer Hausratversicherung können Sie sich zusätzlich absichern.

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    Fahrradreifen