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    Was ist ganzheitliche Zahnmedizin?

    So arbeitet ein ganzheitlicher Zahnarzt:

    • Die holistische oder ganzheitliche Zahnmedizin beschränkt sich nicht auf den Mundraum des Patienten, sondern bezieht bei Diagnose und Therapie den gesamten Organismus ein.
    • Die Behandlung erweitert die Sicht des Zahnmediziners auf den ganzen Körper.
    • Anerkannte Methoden und Therapien der modernen Schulmedizin werden vom Zahnarzt durch Verfahren aus der Naturheilkunde und biologischer Zahnheilkunde ergänzt.
    Ratgeber zum Thema Ganzheitliche Zahnmedizin

    Worauf gründet sich die ganzheitliche Zahnmedizin?

    Die holistische oder ganzheitliche Zahnmedizin geht von der Erkenntnis aus, dass Schäden an Zähnen und Zahnfleisch Auslöser für akute oder chronische Erkrankungen sein können. Sie betrachtet den Körper als Ganzes und nutzt möglichst Verfahren der Naturheilkunde. Nach Auffassung der ganzheitlichen Zahnmedizin hat jeder Zahn eine Verbindung mit dem ganzen Menschen und Einfluss auf den ganzen Körper. Erkrankungen an den Zähnen können zu Schäden an anderen Organen führen. Zum Beispiel kann das Risiko von Kreislauferkrankungen oder Schlaganfall bei einer dauerhaften Zahnfleischentzündung (Parodontose) erhöht sein. Störungen im Kiefergelenk können zu Nacken-, Rücken- oder Kopfschmerzen führen.

    Was unterscheidet einen ganzheitlichen Zahnarzt von einem traditionell arbeitenden Zahnmediziner?

    Der Körper wird als Ganzes gesehen und der holistische Zahnarzt ist damit ein wichtiger Partner, der bei körperlichen Beschwerden rechtzeitig eingebunden werden sollte. Eine ganzheitliche Zahnbehandlung beschränkt sich nicht auf den Mundraum des Patienten, sondern bezieht bei Diagnose und Therapie den gesamten Organismus ein. Die Behandlung versteht sich nicht als Alternative zur bewährten Schul-Zahnmedizin im Sinne einer alternativen Zahnmedizin, sondern erweitert die Sicht des Zahnmediziners auf den ganzen Körper. Ein ganzheitlich tätiger Zahnarzt verfügt über fachübergreifende Kenntnisse, zum Beispiel aus der Immunologie, Orthopädie oder Umweltmedizin. Zur ganzheitlichen Zahnmedizin gehört auch, alle verwendeten Werkstoffe auf individuelle Verträglichkeit zu prüfen. Es wird auch untersucht, ob eine Übersäuerung des Organismus vorliegt, die die Mundflora und damit die Zahngesundheit negativ beeinflusst.

    Ergänzende Therapie durch biologische Zahnmedizin

    Anerkannte Methoden und Therapien der modernen Schulmedizin wie professionelle Zahnreinigung werden vom Zahnarzt durch Verfahren aus der Naturheilkunde und biologischer Zahnheilkunde ergänzt. Diese sind zum Beispiel Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie, Neuraltherapie oder myofunktionelle Therapie.

    Verträglicher Zahnersatz

    Der Füllstoff Amalgam wird von ganzheitlich tätigen Zahnärzten als Rohstoff in der konservierenden Zahnheilkunde kritisch gesehen. Die lockere Verbindung aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber (über 50 Prozent) gilt als Zell- und Nervengift, das sich nicht nur im Kiefer, sondern auch in Nieren, Gehirn und Gelenken ablagern kann. Keramik gilt im Sinne der ganzheitlichen Zahnmedizin als das bestverträgliche Material. Es ermöglicht einen gleichermaßen stabilen und attraktiven Zahnersatz und ist ein Werkstoff ohne elektromagnetische Reaktionen. Keramik kann auch für Implantate eingesetzt werden.
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    Biologische Wurzelbehandlung

    Durch Verfahren der Endodontie wie einer Wurzelkanalbehandlung können viele Zähne erhalten werden und ein Zahnersatz ist nicht nötig. Ein ganzheitlich arbeitender Zahnarzt verwendet zum Beispiel Titan-Feilen, um Bakterien im Wurzelkanal zu entfernen. Zusätzlich kann auch ein Laser eingesetzt werden. Danach werden die Wurzelkanäle mit speziellen unbelasteten Materialien verschlossen.

    Hypnose in der ganzheitlichen Zahnmedizin

    In der ganzheitlichen Zahnmedizin wird auch Hypnose zum Abbau von Ängsten und zur Schmerzkontrolle eingesetzt. Dadurch werden Schmerzmittel vermieden und für besonders ängstlichen Patienten wird so ein Zahnarztbesuch erst möglich.

    Sorgsame Behandlung der Zähne bei der Vorbereitung auf Zahnersatz

    Einige ganzheitlich tätige Zahnarztpraxen verzichten auf schnelles Beschleifen der Zähne vor dem Einsetzen von Zahnersatz. Durch Hochgeschwindigkeitsbohrer wird zwar Zeit gespart, die Zähne verlieren aber mehr Substanz als nötig. Einige Praxen nutzen daher Bohrer mit einer niedrigeren Umdrehung. Dadurch dauern Behandlungen zwar länger, die Methode ist jedoch weitaus schonender für den Zahn.

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    Gesunde Ernährung wichtig

    Die ganzheitliche Zahnmedizin empfiehlt zum Beispiel bei einem Kariesbefall eine Darmsanierung durch mikrobiologische Arzneien. Die Häufigkeit von Karies könnte mit der inneren Aufnahme raffinierter Kohlenhydrate in Zusammenhang stehen. Süßigkeiten verschieben den pH-Wert des Speichels zum Sauren hin, saurer Speichel wiederum zieht eine säuernde Bakterienflora an, die die gesunde Zahnsubstanz zerstört.

    Die von konventionellen Zahnärzten oft empfohlene Behandlung mit Fluor wird von ganzheitlichen Zahnärzten nicht empfohlen – weder in Tablettenform noch in Zahnpasten oder Mundspülungen. Die ganzheitliche Zahnmedizin geht davon aus, dass fluoridhaltige Zahnpasten bei Dauergebrauch Hauterkrankungen verursachen können. Auf Antibiotika wird in der Regel verzichtet – vor allem bei der Behandlung von Parodontose. Bei kieferchirurgischen Eingriffen wie z. B. Implantationen und bei der Behandlung von Parodontose werden von ganzheitlich tätigen Zahnärzten auch gezielt Supplemente eingesetzt, um den Knochenstoffwechsel zu unterstützen und die Heilungschancen zu verbessern. Vitamin D3 sorgt zum Beispiel für eine gute Aufnahme von Kalzium im Knochen, Vitamin K, Magnesium, Zink und Mangan spielen für den Knochenstoffwechsel und die Heilung eine wichtige Rolle.

    Was zahlt die gesetzliche Krankenversicherung?

    Welche Kosten einer ganzheitlichen Zahnbehandlung übernommen werden, lässt sich nicht pauschal beantworten. Krankenkassen übernehmen wissenschaftlich anerkannte Leistungen, die medizinisch notwendig sind, im Rahmen der so genannten Regelversorgung. Einige besondere Therapierichtungen wie zum Beispiel anthroposophische Medizin, Homöopathie und Phytotherapie werden von einigen Anbietern zusätzlich übernommen. Ästhetische Zahnheilkunde wird von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen – unabhängig davon, ob die Behandlung in einer traditionellen oder einer ganzheitlichen Zahnarztpraxis erfolgt. Informieren Sie sich vor Beginn einer Behandlung über die Kosten der ganzheitlichen Zahnbehandlung und klären Sie mit Ihrem Anbieter, welche Kosten übernommen werden.