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    Tipps rund um die Unfallversicherung

    Unfallversicherung: Finanzielle Sicherheit bei privaten Unfällen

    Vor einem Unfall ist niemand sicher: Im Straßenverkehr, beim Sport, im Haushalt oder auf Reisen kann immer etwas passieren. Mehr als zwei Drittel aller Unfälle geschehen in der Freizeit – doch diese sind von der gesetzlichen Unfallversicherung nicht abgedeckt. Denn sie zahlt nur bei Unfällen im Beruf, im Kindergarten, in der Schule und auf den direkten Hin- und Rückwegen. Wer nicht als Arbeitnehmer tätig ist, hat gesetzlich keine Absicherung: Bei Hausfrauen, Hausmännern, Unternehmern, Freiberuflern und Rentnern sorgt eine private Unfallversicherung für Schutz im Ernstfall.

    Ein Unfall kann weitreichende Folgen für die die eigene Existenz haben. Bleiben dauerhafte Gesundheitsschäden zurück, verändert sich das Leben komplett. Eine private Unfallversicherung deckt die finanziellen Folgen von Unfällen mit schweren, bleibenden Folgen ab. Der Schutz gilt rund um die Uhr und weltweit, bei der Arbeit, im Haushalt, im Straßenverkehr und im Urlaub.

    Wer braucht eine Unfallversicherung?

    Bei einem schweren Unfall verändert sich das Leben komplett: Oft sind dann größere Investitionen nötig, um das Leben zu meistern. Zum Beispiel für den behindertengerechten Umbau einer Wohnung oder um Einkommenseinbußen bei Verlust der Arbeitskraft abzudecken. Diese Risiken im privaten Umfeld deckt eine Unfallversicherung ab.

    Selbständige und Freiberufler können sich nur privat absichern – eine gesetzliche Unfallversicherung greift für diese Personengruppe nicht.

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung zahlt eine private Unfallversicherung auch eine größere Summe auf einmal, um Investitionen vornehmen zu können. Zusätzlich werden, wenn nötig, auch monatliche Zahlungen in Form einer Rente geleistet.

    Personen mit gefährlichen Hobbys, wie zum Beispiel Motorradfahren oder Klettern, sichern mit einer privaten Unfallversicherung sich und ihre Familie ab. Allerdings sollten diese darauf achten, dass ihr Hobby im Vertrag inbegriffen ist. Bei einigen Versicherern sind zum Beispiel Unfälle aus Flug- oder Rennsport ausgeschlossen.

    Wer ist versichert?

    In der privaten Unfallversicherung ist zunächst der Versicherungsnehmer selbst versichert. Grundsätzlich kann aber jede Person mitversichert werden. Egal, ob Kinder, Ehe-/ bzw. Lebenspartner oder in welchem Verhältnis die Personen zueinander stehen.

    Was ist versichert?

    Eine Unfallversicherung setzt immer einen Unfall im Sinne der Versicherungsbedingungen voraus. Konkret bedeutet dies, dass ein Ereignis plötzlich von außen auf eine Person einwirkt und dies dauerhafte Gesundheitsschäden verursacht. Ein Selbstmordversuch zählt zum Beispiel nicht dazu.
    Ein Unfall liegt zum Beispiel bei den folgenden Fällen vor:
    • Sie stürzen beim Fensterputzen, brechen sich die Hüfte und können danach nur mit Gehilfe gehen.
    • Bei einem Krankenhausaufenthalt erkranken Sie an einer Krankenhausinfektion und sind dauerhaft auf Hilfe angewiesen.
    • Beim Skifahren stürzen Sie über eine Bodenwelle und erleiden mehrere Knochenbrüche. Ihre Beweglichkeit ist danach dauerhaft eingeschränkt.

    Leistungen der Unfallversicherung

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung zahlt die private Unfallversicherung auch einen einmaligen Betrag nach einem Unfall oder bei Tod. Möglich sind auch eine lebenslange monatliche Rente und die Übernahme von einzelnen Kosten, die durch den Unfall entstanden sind. Zum Beispiel: Bergungskosten, Kosten für kosmetische Operationen, Krankenhaustagegeld oder eine Übergangsleistung, um eine schnelle Unterstützung zu bieten.

    Was ist bei Abschluss einer Unfallversicherung zu beachten?

    Versicherungskunden sollten auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme achten. Experten empfehlen eine Absicherungssumme von mehr als 100.000 Euro. Die Summe sollte sich außerdem am Bruttojahreseinkommen orientieren: Bei 30- bis 40-jährigen sollte sie das Fünf- bis Sechsfache des Jahreseinkommens betragen, bei 50-jährigen das Vierfache. Wann gezahlt wird, ist in der so genannten „Gliedertaxe“ beschrieben. Dort ist festgelegt, welche Einschränkungen wie hoch bewertet werden, zum Beispiel der Verlust eines Körperteils oder die Beeinträchtigung der Hörfähigkeit.

    Im Gegensatz zu Lebensversicherungen gibt es beim Abschluss einer Unfallversicherung keine umfangreichen Gesundheitsfragen. Die Angabe einer eventuellen Vorerkrankung aus einer abschließenden Liste ist ausreichend.

    Unfallversicherung für Senioren

    Viele ältere Menschen sind noch sehr aktiv, ein Unfall kann im Alter besonders nachhaltige Auswirkungen haben. Eine Rente reicht nicht aus, um größere Umbauten zu finanzieren. Empfohlen wird für diese Personengruppe eine Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme unter 100.000 Euro – mit entsprechend niedrigeren Beiträgen.

    Unfallversicherung sinnvoll für Kinder und Jugendliche

    Kinder und Jugendliche setzen sich manchmal unbewusst Risiken und Gefahren aus. Auch wenn meistens nichts passiert – Unfälle können lebenslange Folgen mit unüberschaubaren Kosten für die Familie haben. Verbrennt sich zum Beispiel ein Kleinkind zu Hause schwer und es entstehen entstellende Narben, übernimmt eine private Unfallversicherung die Kosten für eine kosmetische Operation.

    Für Kinder und Jugendliche sollten die Tarife eine höhere Versicherungssumme von mindestens 200.000 Euro haben. Hier können Tarife mit einer Progression auch Sinn machen. Die Progression sorgt dafür, dass die ausgezahlte Summe bei sehr schweren Behinderungen die vereinbarte Versicherungssumme um ein Vielfaches übersteigt. Denn dann ist der Kapitalbedarf besonders hoch. Angeboten werden Progressionen von 225 bis 1.000 Prozent, das heißt, im Ernstfall erhalten Sie das 2,25- bis 10-fache der ursprünglich vereinbarten Grundinvaliditätssumme.