Mit Heizungen, die auf erneuerbaren Energien basieren, können Sie – zumindest langfristig – Kosten sparen. Zu den sinnvollen alternativen Heizmethoden zählen die folgenden Varianten:
- Heizpellets
- Solarthermie
- Wärmepumpen
Hier die Vor- und Nachteile der einzelnen alternativen Wärmequellen im Überblick.
Pelletheizung
Hier existieren zwei Varianten: Pelletheizungen in Form eines Kaminofens und wasserführende Pelletöfen. Eine Pelletheizung statt Gas ist in jedem Fall nachhaltiger. Denn sie setzt auf nachwachsende Rohstoffe. Außerdem entsteht nur wenig CO2.
Allerdings ist mit dieser alternativen Heizung in der aktuellen Energiekrise nur wenig Geld zu sparen: Auch die Preise für Holz sind in letzter Zeit nämlich stark gestiegen. Außerdem dauert es eine gewisse Zeit, bis sich die Investitionskosten von bis zu 15.000 Euro amortisieren. Als Alternative zur Gasheizung für ein Mehrfamilienhaus können sich diese aber durchaus rentieren.
Solarthermie
Mit dieser Technologie können Sie nahezu autark heizen. Hierzu nutzen Sie Solarkollektoren auf dem Dach Ihres Hauses. In der dunklen und niederschlagsreichen Jahreszeit kann es jedoch passieren, dass Ihnen die Sonnenenergie nicht reicht. Dann müssen Sie nach wie vor die Heizung einschalten.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe nutzt höhere Temperaturen aus der Erde und der Luft, um Ihr Haus oder Ihre Wohnung zu beheizen. Auch dieses alternative Heizsystem gilt als sehr nachhaltig. Zum einen müssen keine Heizmaterialien extra hergestellt oder angeliefert werden, zum anderen entsteht durch ihre Nutzung bis zu 90 Prozent weniger CO2 als bei einer Öl- oder Gasheizung. Ein weiterer Vorteil der alternativen Heizmethode: Im Sommer können Sie damit auch kühlen.
Allerdings sind die Investitionskosten hier mit bis zu 25.000 Euro sehr hoch. Auch die Installation ist aufwendig und teuer. Danach ist zum Betrieb der Wärmepumpe Strom notwendig. Sie sind also meist weiterhin von steigenden Energiekosten abhängig.