Beste Variante zur klimaneutralen Anreise: der Zug
Bahn frei für Ihren nachhaltigen Urlaub. Wer mit dem Zug zum Ziel kommt, spart sich nervige Wartezeiten am Flughafen oder im Stau und der Umwelt viele Abgase. Im Fernverkehr entstehen durchschnittlich nur 32 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Personenkilometer. Damit ist der CO2-Ausstoß des Zugs auf langen Strecken fast zehnmal niedriger als der im Flugzeug.
Für kurze Strecken fantastisch: per Fuß oder Fahrrad zum Ziel
Warum nicht mal wieder wandern oder eine große Radtour unternehmen? Diese Argumente sprechen eindeutig dafür:
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Sie stoßen keinerlei Schadstoffe aus
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Ihre Gesundheit profitiert davon
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Sie tun etwas für Ihre Figur
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Sie nehmen den Weg viel bewusster wahr
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Sie kommen in direkten Kontakt mit der Natur
Klar, für einen Urlaub in den USA ist diese Anreisevariante nicht geeignet. Aber wie wäre es denn beispielsweise mit einer Radtour durch die Bodenseeregion in Österreich, der Schweiz und Deutschland?
Mittelmäßig nachhaltig: Reisen mit dem Auto
Bei diesem Transportmittel hängt die Umweltfreundlichkeit klar von der Zahl der Passagiere ab. Geht man davon aus, dass durchschnittlich 1,5 Personen im Auto sitzen, liegt der CO2-Ausstoß bei 147 Gramm pro Personenkilometer – und ist damit im Vergleich zum Flugzeug deutlich besser. Noch nachhaltiger ist jedoch die Anreise mit dem Zug.
Ziemlich problematisch: Anreise per Flugzeug
Für die Tatsache, dass viele umweltbewusste Menschen inzwischen dieses Verkehrsmittel meiden, gibt es sogar einen eigenen Begriff: Flugscham. Der CO2-Ausstoß eines Flugzeugs pro Personenkilometer ist tatsächlich sehr hoch: 230 Gramm fallen hier an. Für eine Reise nach Australien sind es ungefähr 10,3 Tonnen. Hinzu kommen andere Schadstoffe, die teilweise noch gefährlicher für's Klima sind als Kohlendioxid.
Was aber tun, wenn das Ziel nicht anders zu erreichen ist? Sie können Ihren Flug kompensieren. Das bedeutet, dass Sie als Ausgleich für den CO2-Ausstoß Ihres Flugzeugs Bäume pflanzen – natürlich nicht persönlich: Sie zahlen stattdessen einen Beitrag an eine Organisation, die sich darum kümmert.
Außerdem wird Ihre Flugreise etwas umweltfreundlicher, wenn Sie statt Zubringerflügen Bahnverbindungen zum Flughafen nutzen. Vermeiden Sie zudem Langstreckenflüge für Kurztrips, setzen Sie auf Direktflüge und erkundigen Sie sich, ob zu einem weiter entfernten Ziel nicht auch eine gute Bahnverbindung existiert.
Je nach Variante supergut oder superschädlich: Schiffsreisen
Kreuzfahrtschiffe stoßen leider ähnlich viele Schadstoffe aus wie Flugzeuge: An die 1,9 Tonnen CO2-Äquivalenten fallen laut Umweltbundesamt pro Person für eine Woche auf dem Mittelmeer an. Hinzu kommt, dass viele Touristen Zubringerflüge zum Abfahrtshafen nutzen. Das Ergebnis: eine desaströse Öko-Bilanz.
Anders sieht es bei Segeltörns aus: Da hier nur selten ein Motor zum Einsatz kommt – und fossile Brennstoffe verbraucht werden – sind Sie damit sehr umweltverträglich unterwegs.