Welche Wohnmobilausstattung hätten Sie den gerne: ein Wohnmobil mit Autogarage, Dusche und Einzelbetten? Auf dem Reisemobil-Markt gibt es so ziemlich alles, was Ihr Camper-Herz begehrt. Die Ausrüstung hängt auch von der Größe Ihres künftigen Fahrzeugs ab: Die mögliche Ausstattung für einen Campervan ist natürlich weniger umfangreich als die eines Alkoven-Wohnmobils.
Wenn Sie sich für einen bestimmten Fahrzeug-Typ entschieden haben, wählen Sie die Ausstattung für Ihr Wohnmobil:
Sanitäre Ausstattung für das Wohnmobil
Gruppenduschen und Schlange stehen für die Toilette sind nicht Ihr Ding? Kein Problem, selbst ein kleines Wohnmobil ist oft mit Toilette ausgestattet. Viele Wohnmobile gibt es auch mit Dusche. Das ist praktisch – vor allem, weil viele Wohnmobil-Stellplätze im Gegensatz zu Campingplätzen gar keine sanitären Einrichtungen haben.
Wenn Sie sich dennoch für ein Wohnmobil ohne Nasszelle beziehungsweise ohne Bad entscheiden, übernachten Sie bei Ihren Touren entweder auf einem Campingplatz oder informieren sich vorab, auf welchen Stellplätzen entlang Ihrer Reiseroute es Sanitäranlagen gibt.
Gas, Heizung & Küche
Sie wollen Camping mit Wintersport verbinden? Dann brauchen Sie auf jeden Fall ein Wohnmobil mit Heizung. Allerdings kann es in vielen Reisegegenden auch im Frühjahr und Spätsommer noch empfindlich kalt werden. Damit Sie nicht zitternd Ihren Urlaubsort verfluchen, kann eine Wohnmobil-Heizung auch für saisonale Camper sinnvoll sein.
Selbst ein Wohnmobil ohne Gas können Sie erwärmen: zum Beispiel mit einer Stromheizung oder einer Dieselheizung. Ein Wohnmobil ohne Gas ist allerdings meist ein Wohnmobil ohne Küche: Kühlschrank, Ofen und Herd im Camper funktionieren oft mit Propan- oder Butangas. Gaslose Alternativen sind Spirituskocher und elektrische Kompressorgeräte.
Schlafen und sitzen im Camper
Ein genialer Urlaubstag nähert sich seinem Ende. Sie sind noch lange nicht müde, aber draußen wird es allmählich unangenehm kühl. Zum Glück sind viele Camper mit einer bequemen Sitzmöglichkeit ausgestattet.
Eine beliebte Variante ist beispielsweise das Wohnmobil mit Hecksitzgruppe, auch bekannt als Wohnmobil mit Rundsitzgruppe hinten im Fahrzeug. Die Vorteile für Sie: Eine gemütliche, wohnliche Atmosphäre und viele Sitzplätze. Populär sind auch Längsbänke und sogenannte Dinetten mit gegenüberliegenden Bänken und Tisch.
Auch beim Schlafbereich haben Sie die Qual der Wahl: Es gibt Wohnmobile mit Längsbetten, Einzelbetten oder Queensbett.
Wer mehr Raum für sich möchte, entscheidet sich für ein Wohnmobil ohne Festbett: Bei diesen Fahrzeugen senkt sich der Schlafplatz beispielsweise auf Knopfdruck von der Decke. Ursprünglich nur bei Campingbussen üblich, gibt es inzwischen auch andere Wohnmobile mit Bett im Aufstelldach. Alternativ können Sie auch Sitzbänke zu Betten umklappen, das ist aber sicherlich die unbequemste und unpraktischste Variante.
Platz & Mobilität
Wenn Sie im Camping-Urlaub besonders mobil sein möchten, brauchen Sie entweder einen kompakten Campervan oder ein Wohnmobil mit Heckgarage. Letzteres ist ein Wohnmobil mit Platz für Ihr Motorrad oder mehrere Fahrräder. Auch Regalsysteme verschiedener Hersteller können Sie darin verstauen.
Bei luxuriösen Camping-Linern ist die Heckgarage oft so groß, dass ein ganzes Auto hineinpasst. So ein Wohnmobil mit Pkw-Garage geht allerdings ins Geld: Selbst gebraucht kostet so ein Gefährt meist mehr als 200.000 Euro. Bei einem Neuwagen liegen die Preise teilweise über einer Million Euro. Auch, wenn Sie nur einen Smart in der Garage des Wohnmobils mitnehmen wollen, zahlen Sie mindestens 180.000 Euro.
Wer die Garage nur wegen des Stauraums möchte, kann stattdessen in ein Wohnmobil mit Doppelboden investieren. Hier ist Platz für Bordtechnik, Gepäck und Tanks. Praktischer Nebeneffekt: Die zusätzliche Schicht isoliert und schützt Sie so vor Kälte & Co.
Noch mehr Details lesen Sie in unserem Ratgeber: „Wohnmobil-Grundausstattung: Das brauchen Sie bei jeder Campingtour“.