Sommerzeit an, Garagentor auf: Mit einem Saisonkennzeichen nutzen Sie Ihr Fahrzeug nur in bestimmten Monaten. Was sich dahinter verbirgt und wie Sie damit sparen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Saisonkennzeichen – kurz erklärt
Das Saisonkennzeichen ist ein Sonderkennzeichen. Mit diesem Nummernschild dürfen Sie Ihr Fahrzeug nur in einer bestimmten Saison im Straßenverkehr nutzen. Ihr Vorteil: Sie zahlen mit Saisonkennzeichen Kfz-Steuern und -Versicherung nur anteilig.
So sieht ein Saisonkennzeichen aus
Im Unterschied zu regulären Nummernschildern befinden sich beim Saisonkennzeichen zwei Ziffern am rechten Rand. Diese beiden Zahlen liegen zwischen eins und zwölf und stehen für die Monate, in denen Sie das Fahrzeug fahren dürfen. Bei Saisonkennzeichen für Motorräder finden Sie diese Zahlen mittig auf dem Kennzeichen.
Beispiel: Steht oben sechs und unten eine neun, können Sie das Auto zwischen Juni und September im Straßenverkehr nutzen.
Wie lange gilt das Saisonkennzeichen?
Wie lange Ihr Saisonkennzeichen gültig ist, legen Sie selbst fest. Die Saison für Ihr Nummernschild muss allerdings mindestens zwei Monate dauern. Das Maximum liegt bei elf Monaten.
Von wann bis wann Ihr Saisonkennzeichen gilt, entscheiden Sie ebenfalls selbst.
- Viele Motorradfahrer wählen beispielsweise ein Saisonkennzeichen von April bis Oktober.
- Wohnmobilfahrer, die Wintersport mit Camping kombinieren, sichern sich ein Saisonkennzeichen für die Wintermonate.
Der Gültigkeitszeitraum beginnt immer am ersten Tag eines Monats und endet am letzten Tag – geht also beispielsweise von 01. April bis 31. Oktober. Er wird auf dem Kennzeichen selbst, der Versicherungskarte und der Zulassungsbescheinigung vermerkt.
Wichtig zu wissen: Außerhalb des angegeben Zeitraums dürfen Sie Ihr Fahrzeug weder im Straßenverkehr bewegen noch auf öffentlichem Grund parken.