Ab wann hat ein Hund Fieber?
Ein Hund hat in der Regel Fieber, wenn seine Körpertemperatur dauerhaft über etwa 39,5 °C liegt. Zwischen 39,1 und 39,5 °C spricht man meist von erhöhter Temperatur, die beobachtet werden sollte. Steigt die Temperatur auf 40 °C oder mehr, sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufsuchen.
Fieber bei Hunden – was tun?
Wenn Ihr Hund Fieber hat, sollten Sie ihn schonen, kühl aber nicht kalt lagern, frisches Wasser anbieten und die Temperatur regelmäßig kontrollieren. Steigt das Fieber auf 40 °C, hält länger als 24 Stunden an oder zeigt Ihr Hund starke Schlappheit, Erbrechen, Durchfall oder Atemprobleme, gehört er zum Tierarzt. Geben Sie niemals Medikamente aus der Hausapotheke, sondern lassen Sie sich in der Praxis behandeln.
Wie messe ich Fieber beim Hund?
Fieber messen Sie beim Hund am sichersten rektal mit einem digitalen Fieberthermometer. Rute vorsichtig anheben, die eingefettete Spitze 1–2 cm in den After einführen, bis das Thermometer piept, dann Wert ablesen und notieren. Reinigen Sie das Thermometer anschließend gründlich. Ohrthermometer speziell für Tiere sind möglich, können aber unzuverlässiger sein, wenn sie nicht korrekt angewendet werden.
Woran erkennt man Fieber beim Hund?
Anzeichen für Fieber sind beim Hund häufig Müdigkeit, Appetitverlust, schnelleres Atmen oder Hecheln, warm wirkender Körper, Schüttelfrost oder Zittern. Die Nase kann trocken sein, ist aber kein sicheres Fieberzeichen. Absolute Gewissheit haben Sie nur durch Messen der Körpertemperatur mit einem Thermometer. Wenn Ihr Hund zusätzlich schlapp oder auffällig ruhig ist, sollten Sie immer die Temperatur prüfen.
Ab welcher Temperatur hat ein Hund Fieber?
Hunde haben je nach Größe und Alter eine Normaltemperatur zwischen etwa 37,5 und 39,0 °C. Ab 39,5 °C spricht man in der Regel von Fieber, ab 40 °C wird es kritisch, und ab circa 41 °C besteht akute Lebensgefahr. In diesen Bereichen ist ein schneller Tierarztbesuch unverzichtbar.
Welche Schmerzmittel darf ich meinem Hund geben?
Als Hundehalter sollten Sie niemals eigenmächtig Schmerzmittel geben, auch nicht „nur einmal“. Hunde vertragen viele Wirkstoffe anders als Menschen. Es gibt spezielle tierärztliche Schmerzmittel (z. B. bestimmte Entzündungshemmer), die in genauer Dosierung eingesetzt werden müssen. Nur der Tierarzt entscheidet, welches Medikament in welcher Dosis für Ihren Hund geeignet ist.
Welche Schmerztabletten darf ich meinem Hund geben?
Auch Schmerztabletten sollten ausschließlich vom Tierarzt verschrieben werden. Geben Sie keine Tabletten aus Ihrer eigenen Hausapotheke und verändern Sie nie eigenständig die Dosis eines verordneten Mittels. Falsche Tabletten oder zu hohe Mengen können zu Magen-Darm-Blutungen, Nierenschäden, Leberschäden oder sogar zum Tod führen. Eine Tierkrankenversicherung hilft, die Kosten einer sicheren, tierärztlichen Schmerztherapie abzufedern.
Kann ich meinem Hund Paracetamol oder Ibuprofen geben?
Nein, Sie dürfen Ihrem Hund weder Paracetamol noch Ibuprofen geben. Beide Wirkstoffe können beim Hund schwere Vergiftungen mit Magen-Darm-Blutungen, Nierenschäden, Leberschäden und neurologischen Symptomen auslösen. Wenn Ihr Hund Schmerzen oder Fieber hat, gehört er in tierärztliche Behandlung. Dort erhält er geeignete, auf Hunde abgestimmte Medikamente – die Kosten dafür können je nach Tarif von einer Tierkrankenversicherung übernommen werden.
Zum Abschluss: Fieber beim Hund ist immer ein Warnsignal. Wenn Sie die Normaltemperatur Ihres Hundes kennen, Fieber richtig messen und klare Grenzen für den Tierarztbesuch beachten, können Sie rechtzeitig reagieren und Ihrem Vierbeiner viel Leid ersparen. Eine Tierkrankenversicherung von DA Direkt gibt Ihnen zusätzlich die Sicherheit, dass Sie sich im Ernstfall ganz auf die Gesundheit Ihres Hundes konzentrieren können – und nicht auf die nächste Tierarztrechnung.