Mischlingswelpen und ältere Hunde bekommen Sie
oft im Tierheim, bei einer Tierschutzorganisation oder von Privatpersonen. Verschiedene
Züchter haben sich auf Hybridhunde spezialisiert. Hundevereine in Ihrer Nähe können Ihnen entsprechende Kontakte vermitteln.
Im
Tierheim warten viele liebe Mischlingshunde auf ein neues Zuhause – das können
süße Welpen oder ausgewachsene Hunde sein. Der Vorteil bei älteren Tieren ist, dass sie bereits ihre volle Größe erreicht haben und ihr Charakter komplett ausgeprägt. So wissen Sie auch bei einem Mischling ziemlich genau, ob der Hund zu Ihnen passt.
Verschiedene
Tierschutz-Vereine vermitteln Mischlingshunde aus dem Ausland. Dabei handelt es sich um Tiere, die von ihren Vorbesitzern ausgesetzt wurden oder schon seit Generationen auf der Straße leben. Solche Hunde haben häufig einiges durchgemacht. Mit viel Liebe und Training wird aber auch aus einem ängstlichen Tier mit der Zeit oft ein liebevoller und ausgeglichener Gefährte.
Oft haben auch
Privatpersonen Mischlingswelpen aus einem Wurf Ihrer Hündin abzugeben.
Egal, ob Sie einen Rassehund oder einen Mischling von einer Privatperson übernehmen,
schauen Sie sich genau an, in welchem Umfeld das Tier aufwächst. Erkundigen Sie sich nach den Elterntieren und deren Gesundheit. Nur wenn Sie einen guten Eindruck von den Vorbesitzern und ihren Umgang mit Tieren haben, sollten Sie einen Welpen mitnehmen.
Wichtig: Laut Zuchtordnung des
Verbands für das Deutsche Hundewesen ist die Abgabe eines Welpen
frühestens mit acht Wochen möglich. Manche Experten raten jedoch dazu, bis zur
zehnten oder zwölften Woche zu warten. Erst dann sind sie sozialisiert und selbständig genug für ein neues Zuhause.
Kosten für einen Mischlingshund
Hybridhunde-Welpen kosten beim
Züchter zwischen 1.200 und 3.000 Euro. Für einen Mischlingshund aus dem
Tierheim fällt in der Regel eine Schutzgebühr von
200 bis 300 Euro an.
Privatpersonen verlangen
ab etwa 450 Euro für einen Mischlingswelpen.