Das Alter Ihres Haustiers spielt tatsächlich eine wichtige Rolle bei der Frage, ob Katzen und Hunde friedlich zusammenleben können. Welche Kombi am besten funktioniert, sehen Sie hier in der Übersicht.
Ältere Katze an Welpen gewöhnen
Diese Konstellation ist eine Herausforderung: Eine ältere Katze kann mit dem quirligen Verhalten des Junghunds überfordert sein – und darauf aggressiv reagieren. Allerdings nimmt sie den Welpen noch nicht als Gefahr wahr, was ein Vorteil beim Zusammenführen von Hund und Katze ist.
Erwachsenen Hund an Babykatze gewöhnen
Diese Alterskombination hat großes Potenzial für ein glückliches Zusammenleben von Hund und Katze. Der Hund tut sich als klassisches Rudeltier nämlich viel leichter, sich an eine Katze zu gewöhnen. Außerdem greift bei dem Kätzchen natürlich noch der „Welpenbonus“ – was den Beschützerinstinkt einiger Tiere weckt.
Ausgewachsene Katze an ausgewachsenen Hund gewöhnen
Hier droht Konfliktpotenzial – bei beiden Tieren ist das Dominanzverhalten schon ausgeprägt. Die neue „Sprache“ des jeweils anderen Vierbeiners lernen sie in diesem Alter auch nicht mehr so leicht. Zudem nimmt ein ausgewachsener Stubentiger den großen Hund eher als Bedrohung wahr.
Welpe mit junger Katze zusammenführen
Besser geht's nicht: Sind beide Tiere noch jung, können Sie Hund und Katze am einfachsten aneinander gewöhnen. Die Vierbeiner sind besonders lernfähig und können sich optimal auf die Eigenheiten des neuen Mitbewohners gewöhnen. Außerdem zeigen Tierbabys noch kein Dominanzverhalten.