Bengal-Katze
Die Bengal-Katze ist mit ihrem gemustertem Fell eine echte Schönheit: Sie ähnelt einem kleinen Leoparden. Tatsächlich sind ihre wilden Wurzeln noch heute in ihrem selbstbewussten, dominanten Charakter spürbar. Diese anspruchsvolle Katzenrasse eignet sich für erfahrene Halter, die ihr viel Aufmerksamkeit und gesicherten Freigang bieten. Leider landen viele Bengal-Katzen im Tierheim, weil ihr Temperament unerfahrene Besitzer überfordert. Diese Samtpfoten brauchen außerdem ein Wurfgeschwister als tierischen Spielgenossen.
Burmilla
Diese Katzenrasse ist noch relativ neu: Die Burmilla ist Anfang der Achtziger zufällig aus der Kreuzung eines Chinchilla-Persers mit einer Burma-Katze entstanden. Die Burmilla ist sehr menschenbezogen, anhänglich und verspielt. Zudem gilt sie als intelligente, mitteilungsfreudige und anspruchsvolle Katzenrasse. Sie eignet sich auch für die Wohnungshaltung.
Britisch Kurzhaar
Diese Katzenrasse kennen Sie vermutlich aus der Werbung: Mit ihrem rundlichen Gesicht und den großen Kulleraugen erfüllt die Britisch Kurzhaar perfekt das Kindchen-Schema. Sie eignet sich dank ihres ruhigen, entspannten Wesens außerdem sehr gut für Katzen-Anfänger. Aber auch bei erfahrenen Haltern hat die Britisch Kurzhaar eine große Fangemeinde: Sie ist sehr verschmust, anhänglich und gleichzeitig unabhängig. Daher passt die Katzenrasse genauso gut zu berufstätigen Singles wie zu Familien mit Kindern.
Britisch Langhaar
Bei der Britisch Langhaar handelt es sich – wie der Name schon verrät – um die langhaarige Variante der Britisch Kurzhaar. Charakterlich unterscheiden sich die beiden Katzenrassen nicht.
Heilige Birma
Die bekannteste Heilige Birma ist wohl "Choupette", die vierbeinige Begleiterin von Karl Lagerfeld. Mit ihren strahlenden blauen Augen und dem samtigen Fell ist die Heilige Birma eine echte Schönheit. Außerdem gilt die Katzenrasse als extrem anhänglich, kinderlieb und gutmütig. Ihr langes Fell sollten Sie mindestens zweimal die Woche bürsten. Da diese Katzenart keinerlei Scheu gegenüber Fremden hat, ist sie eher für die Wohnungshaltung geeignet: Die Kombi aus Vertrauen und teurer Rassekatze macht die Heilige Birma zum perfekten Opfer für Diebe.
Kartäuser-Katze
Diese Katzenrasse ist auch unter dem französischen Namen Chartreux bekannt und wird manchmal mit gleichfarbigen Varianten der Britisch Kurzhaar oder der Russisch Blau verwechselt. Die Kartäuser-Katze gilt als ruhig, intelligent und freundlich. Auch mit anderen Tieren und Kindern kommt diese Katzenrasse meist gut zurecht.
Korat-Katze
Die Korat-Katze stammt ursprünglich aus Thailand und wird dort nach wie vor als Glücksbringer verehrt. Ihre Fellfarbe bezeichnen die Thailänder als "regenwolkengrau". Die Katzenrasse ist sehr verspielt, aktiv und intelligent. Sie gilt als kinderfreundlich und eignet sich daher gut als Familienkatze.
Perserkatze
Hierbei handelt es sich um eine der ältesten Katzenrassen. Die flauschigen Fellgenossen sind sehr pflegeintensiv: Sie müssen Perserkatzen jeden Tag etwa eine Viertelstunde lang bürsten, damit das dichte Unterfell nicht verfilzt. Wenn das nicht reicht, muss der Stubentiger in die Badewanne. Perser gelten als optimale Wohnungskatzen, da sie geringen Bewegungsbedarf haben und eher ruhig sind. Allerdings wird bei dieser Katzenrasse debattiert, ob es sich um eine Qualzucht handelt – tatsächlich haben sich inzwischen die Zuchtstandards verbessert, sodass die Tiere mit einer größeren Nase besser atmen können.
Russisch Blau
Die Russisch Blau ist sehr sensibel und daher keine Anfängerkatze. Auch braucht sie eine gewisse Zeit, um sich an ihre neuen Halter zu gewöhnen. Dann erweist sie sich diesen gegenüber auch als anhänglich. Die Katzenrasse gilt als intelligent und sehr verspielt – daher können Sie ihr gut Tricks beibringen. Außerdem springt und klettert sie gerne, ist dabei aber relativ vorsichtig und schmeißt im Gegensatz zu anderen Katzen kaum etwas herunter.
Siamkatze
Diese Samtpfoten-Art ist eine der bekanntesten und ältesten Katzenrassen. Schon im 14. Jahrhundert haben Könige und Priester in Asien sie gehalten. Die Siamkatze ist extrem verschmust und anhänglich. Sie äußert ihre Wünsche dabei lautstark und ist wohl die "gesprächigste" Katzenrasse überhaupt. Da sie einen starken Willen hat und durchsetzungsstark ist, eignet sie sich eher für erfahrene Katzenhalter.
Türkisch Angora
Auch diese Katzenrasse hat eine lange Geschichte und ist wahrscheinlich durch natürliche Mutation entstanden. Die Türkisch Angora liebt lange Spiel-Session und Schmuse-Einheiten. Sie ist außerdem sehr intelligent und freundlich. Obwohl es sich um eine Langhaarkatze handelt, reicht es, sie wöchentlich zu bürsten.