Sie ist verspielt, liebt es zu kuscheln und hilft Ihnen sogar, Stress abzubauen – es gibt viele gute Gründe, sich eine Katze anzuschaffen. Doch vorher sind einige Aspekte zu berücksichtigen. Was Sie beachten sollten, wenn Sie eine Katze halten möchten, verraten wir in diesem Ratgeber.
Katzenhaltung – was muss man vorab beachten?
Was Sie unbedingt beachten müssen, wenn Sie sich eine Hauskatze anschaffen, ist der Zeitaufwand. Ein Stubentiger ist zwar deutlich selbstständiger als beispielsweise ein Hund, sollte aber dennoch nicht den ganzen Tag allein bleiben. Mindestens zwei Stunden am Tag müssen für den Vierbeiner reserviert sein. In dieser Zeit kuscheln und spielen Sie mit Ihrem Tier oder kümmern sich um dessen Fellpflege. Übrigens: Wie Sie die zwei Stunden über den Tag aufteilen, bleibt Ihnen überlassen.
Stellen Sie sich außerdem folgende Fragen, bevor Sie sich eine Katze anschaffen:
- Sind alle Personen in meinem Haushalt mit dem Tier einverstanden?
- Hat niemand in meinem Haushalt eine Tierhaar-Allergie?
- Bin ich bereit, mich bis zu 20 Jahre lang um die Katze zu kümmern?
- Komme ich damit klar, wenn meine Katze mal etwas herunterschmeißt oder ein Möbelstück zerkratzt?
- Kenne ich jemanden, der sich im Notfall um die Katze kümmern kann?
Wenn Sie eine Frage mit "nein" beantwortet haben, sollten Sie die Anschaffung einer Katze nochmal überdenken.
Genug Platz für die Katz
Ja, Sie können eine Katze auch in einer Ein-Zimmer-Wohnung halten – dann sollte diese aber im besten Fall einen Balkon oder einen Garten haben. Ansonsten gilt: Je mehr Platz die Katze hat, desto besser. Etwa 30 Quadratmeter sollten Ihnen und dem Tier schon zur Verfügung stehen. Die Stubentiger lieben nämlich ausgedehnte Streifzüge durch ihr Revier. Außerdem will das Tier manchmal einfach seine Ruhe.
Unser Tipp: Arbeiten Sie vor allem in kleinen Wohnungen mit mehreren Ebenen: Montieren Sie an der Wand einfach Bretter als zusätzliche Katzenwege. So wirkt der Raum für Ihr Tier gleich viel größer.
Laufende Kosten bei der Katzenhaltung
Neben dem Geld, dass sie für die Katze selbst und die Erstausstattung zahlen, entstehen bei der Katzenhaltung laufende Kosten. Dazu zählen Ausgaben für Futter, Katzenstreu, Katzenkrankenversicherung und Tierarztbesuche. Selbst wenn Ihre Katze gesund bleibt, sollte sie beispielsweise regelmäßig geimpft werden. Im Jahr belaufen sich diese „Unterhalts-Kosten“ auf etwa 600 bis 1000 Euro.