Suchen Sie eine tierliebende Urlaubsbetreuung für Ihre Wohnungs- oder Freigänger-Katze aus, der Sie absolut vertrauen. Sie können Ihre Samtpfote zum Beispiel zu Verwandten oder Freunden geben, wenn Sie in den Urlaub fahren. Am wohlsten fühlt sie sich bei Menschen, die sie kennt und die sich gerne mit ihr beschäftigen.
Ihre Hauskatze genießt es, wenn sie im Urlaub zu Hause bleiben kann und in ihrer vertrauten Umgebung versorgt wird. Fragen Sie einen Nachbarn oder eine Freundin, die vielleicht selbst Stubentiger haben, ob sie während Ihres Urlaubs auf die Katze aufpassen.
Übrigens: Wenn Sie eine Freigänger-Katze haben, sperren Sie sie nicht im Urlaub drinnen ein, um die Katzenbetreuung zu erleichtern. Sie wird den Freigang einfordern und es nur schwer aushalten, wenn sie längere Zeit in der Wohnung bleiben muss. Gleiches gilt natürlich auch umgedreht: wenn sie gewohnt ist auch im Haus zu sein und vielleicht sogar eine Katzenklappe hat, sollten Sie den Freigänger nicht „aussperren“.
Einen guten Katzensitter finden
Alternativ können Sie auch einen Katzensitter suchen, der sich um das Tier kümmert. Eine solche Katzenbetreuung für zu Hause finden Sie zum Beispiel über Anzeigen, Empfehlungen und im Internet etwa unter ebay Kleinanzeigen, betreut.de oder helpling.de. Wichtig: Wählen Sie Ihren Katzensitter sorgfältig aus, da Sie einen Fremden in Ihre Wohnung oder Ihr Haus und zu Ihrem Liebling lassen.
Treffen Sie sich mit dem potenziellen Katzensitter am besten schon ein paar Wochen vor Ihrem Urlaub. Laden Sie ihn zu sich nach Hause ein, lernen Sie ihn kennen und beobachten Sie, wie Ihre Samtpfote auf ihn reagiert. Erkundigen Sie sich nach seiner Ausbildung – häufig bieten Tierpfleger oder Tierarzthelfer ihre Dienste an. So können Sie sicher sein, dass der Katzensitter im Notfall auch erste Hilfe bei Ihrem Haustier leisten kann. Teilen Sie Ihrem Katzenbetreuer genau mit, was Sie von ihm erwarten und was Ihre Samtpfote braucht.
Checkliste: Das sollte der Katzensitter wissen
- Was frisst die Katze am liebsten?
- Wann und wie oft bekommt sie ihr Futter?
- Welche Leckerlis sind zwischendurch erlaubt?
- Wie oft muss die Katzentoilette gereinigt werden?
- Wo darf sich der Stubentiger aufhalten und welche Räume sollte er nicht betreten?
- Was ist sein Lieblingsspielzeug?
- Braucht die Katze Medikamente und wenn ja, wie oft?
- Benötigt das Tier eine spezielle Fellpflege?
- Darf die Katze raus und wenn ja, wie oft?
Außerdem wichtig für den Katzensitter:
- Transportbox und Impfpass für den Notfall
- Telefonnummer und Adresse Ihres Tierarztes
- Ihre Handynummer
- Telefonnummer Ihrer Urlaubsunterkunft
Tipp: Halten Sie den Umfang der Betreuung mit allen Aufgaben in einem Vertrag schriftlich fest – Mustervorlagen dazu finden Sie im Netz. Unterschreiben Sie jeweils ein Exemplar, das beide bekommen.
Haustier in die Katzenpension bringen
Wenn Sie Ihre Katze nicht in den Urlaub mitnehmen wollen und keine passende Betreuung für zu Hause finden, können Sie sie auch in einer Katzenpension unterbringen. Die unbekannte Umgebung, fremde Menschen und andere Tiere können allerdings für so manchen Stubentiger aber sehr viel stressiger als die Betreuung in den eigenen vier Wänden sein. Daher ist eine sorgfältige Auswahl der Katzenpension besonders wichtig. Schauen Sie sich verschiedene Katzenpensionen an, bevor Sie sich für eine entscheiden. Lassen Sie sich die Räume zeigen und sprechen Sie mit den Tierpflegern. Nur wenn die Pension einen guten Eindruck auf Sie macht, sollten Sie Ihre Katze dort unterbringen.