Wie Sie Ihren Hund im Auto sichern, bleibt Ihnen überlassen. Wählen Sie eine dieser Möglichkeiten:
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mit einem Anschnallgurt für Hunde
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in einem Hunde-Autositz
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in einer Hundebox auf dem Autorücksitz oder im Kofferraum
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mit einem Trenngitter oder Trennnetz im Kofferraum
Transport im Auto mit einem Hundesicherheitsgurt
Mit einem speziellen Hundegeschirr können Sie das Tier auf dem Rücksitz sicher transportieren. Dieses verankern Sie zum Beispiel an den Fahrzeuggurten oder per Isofix (das ist ein Befestigungssystem für Kindersitze und Babyschalen) an der Rücksitzbank. Wenn Sie sich fragen „Wie muss ich meinen Hund im Auto anschnallen?“, achten Sie auf diese Punkte:
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Das kurze, stabile Brustgeschirr sollte gut gepolstert sein und stabile Verschlüsse haben.
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Befestigen Sie den Hunde-Anschnallgurt eng am Körper Ihres Vierbeiners. Aber stellen Sie sicher, dass er an keiner Stelle einschneidet.
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Verwenden Sie kein Brustgeschirr, das Sie auch zum Gassigehen benutzen. Solche Geschirre sind nicht stabil genug und können bei einem Unfall reißen.
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Befestigen Sie den Autogurt niemals am Halsband, denn im Fall eines Aufpralls kann es sonst zu schweren Verletzungen im Bereich des Halses kommen.
Übrigens: Hochwertige Sicherheitsgurte für Hunde verfügen über das GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) und wurden nach den Normen ECE R17, ECE R126 oder DIN 75410-2 geprüft.
Unterwegs im Hunde-Autositz
In einem gepolsterten Hundesitz können Sie Ihren Vierbeiner auf der Rückbank im Auto mitnehmen. Dieser besteht aus einem Boden und vier Seitenteilen aus einem wasserdichten Textilstoff und eignet sich sowohl für kleinere als auch größere Tiere. Dabei schonen Sie auch die Autopolster und benötigen keine separate Hundedecke. Am Ziel angekommen, lassen sich die meisten Hunde-Autositze zur Tragetasche oder zum Schlafplatz umfunktionieren. Es werden regelmäßig Hunde-Autositz Tests vom ADAC durchgeführt, wo Sie passende Empfehlungen finden.
Wichtig ist, dass Sie den Hunde-Autositz stabil mit dem Gurtsystem des Fahrzeugs befestigen und dieser sich während der Fahrt nicht bewegt. Zusätzlich müssen Sie Ihren Vierbeiner mit einem Hundesicherheitsgurt anschnallen. Dafür ist in der Regel eine kurze Leine am Hunde-Autositz befestigt, die Sie mit dem Brustgeschirr verbinden. Tipp: Die Leine darf nicht mehr als 10 bis 20 cm lang sein, damit sie sich nicht um den Hund wickelt oder das Tier vom Autositz springen kann.
Hund im Auto transportieren – in der Box
Hundetransport- oder Hundeboxen aus Metall oder Kunststoff gibt es in verschiedenen Größen. Damit können Sie Fellnasen jeder Größe im Auto mitnehmen. Ein kleineres Tier bringen Sie leicht in einer Box im Fußraum hinter dem Vordersitz unter. Größere Hundeboxen können Sie auf dem Rücksitz oder im Kofferraum befestigen. Vorteil von Hundetransportboxen: Die Tiere sind Reizen von außen weniger ausgesetzt und kommen während der Fahrt zur Ruhe.
Bevor Sie sich für eine Transportbox entscheiden, beachten Sie diese Tipps:
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Wenn Sie Ihren Hund in einer Box im Kofferraum transportieren wollen, ist dies nur bei Kombis und Vans möglich. Der Laderaum bietet Ihrem Vierbeiner eine ausreichende Luftversorgung.
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Stellen Sie die Box quer in den Laderaum und platzieren Sie sie möglichst nahe an der Rückbank. Wichtig ist, dass die Box während der Fahrt nicht verrutscht.
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Wichtig ist, dass Sie die Hundebox im Auto gut befestigen. Sichern Sie große Boxen zusätzlich zu Gurten mit einem Kofferraum-Trenngitter. Bei einem Aufprall fliegt die Box so nicht nach vorne. Mitfahrer auf der Rückbank sind durch das Hunde-Autogitter bei Unfällen zusätzlich geschützt.
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Wollen Sie die Hundebox auf dem Rücksitz platzieren, ist die Sicherung ebenfalls entscheidend: Für den Transport Ihres Hundes auf der Rückbank gibt es Boxen in vielen verschiedenen Größen. Achten Sie beim Kauf auf eine getestete Hundebox, die Sie auf dem Rücksitz mit Isofix-Sicherheitsguten anschnallen können.
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Der ADAC rät dazu, bei Hundetransportboxen auf die Crashtest-Prüfungen DIN75410-2 oder ECE R 126 zu achten.
Trenngitter und Hundenetz für den Kofferraum
Ein Hundeschutzgitter oder Trennnetz können Sie in beinahe jeden Fahrzeugtyp nachträglich zwischen Laderaum und Rückbank einbauen. Beide schützen davor, dass Tiere und Gepäck beim Aufprall ungebremst von hinten nach vorne durch das Fahrzeug geschleudert werden.
Der ADAC empfiehlt Hundegitter und -netze nur zusätzlich zu Transportboxen oder Gurtsystemen. Der Grund: Nur wenn Ihr Vierbeiner in einer zu seiner Größe passenden Box untergebracht ist oder mit einem Brustgeschirr gesichert ist, können Sie den Hund sicher im Auto transportieren. Dann ist die Gefahr einer Verletzung für Mensch und Tier im Fahrzeug bei einem Unfall am geringsten. Wichtig: Der Hund sollte natürlich ausreichend Platz zum Liegen haben, aber nicht im Fahrzeug oder in der Box herumwandern können.