Ihre Katzen ignorieren all Ihre Erziehungsversuche? Dann sollten Sie folgende Tipps zur Katzenerziehung ausprobieren:
Stubentiger gut beschäftigen
Wenn Ihre Katze nur Unsinn macht, liegt es womöglich daran, dass sie nicht ausgelastet ist. Vor allem bei Wohnungskatzen, die öfters allein sind, ist das ein Problem. Die Lösung: Beschäftigen Sie sich häufiger mit Ihrem Tier.
Ist das nicht möglich, geben Sie der Samtpfote immer wieder neue Spielanreize – beispielsweise verschiedene Kartons oder (ungiftige) Mitbringsel aus der Natur. Auch über zusätzliche Kletter- oder Versteckmöglichkeiten freut sich Ihr Stubentiger sehr. Hat sie genug zu tun, bekommen Sie Ihre Katze automatisch ruhiger.
Katze als Strafe ignorieren
In manchen Fällen ist es sinnvoll, Ihren Stubentiger einfach zu ignorieren. Ein Beispiel: Sie arbeiten gerade an Ihrem Schreibtisch und ihre Katze stößt Sie immer wieder mit der Pfote an. Reagieren Sie nicht darauf – weder in positiver noch in negativer Weise. Denn in diesem Moment, will Ihre Samtpfote nur eines: Ihre Aufmerksamkeit. Wenn Sie ihr diese nun genau jetzt schenken, verstärken Sie damit nur das unerwünschte Verhalten.
Dose mit losen Gegenständen schütteln
Wenn Sie Katzen etwas abgewöhnen wollen, ist dieser Trick super: Füllen Sie eine kleine Metalldose mit Schreibtischklammern oder kleinen Schrauben. Wenn Ihr Stubentiger nun zur unerwünschten Tat schreitet, schütteln Sie die Dose heftig. Da das Geräusch für Katzenohren nicht sehr schön ist, wird er seine Tätigkeit sicher bald unterbrechen. Wiederholen Sie diese Aktion jedes Mal, wenn Ihre Katze sich „danebenbenimmt“.
Katze mit Wasser besprühen
Diese Erziehungsmaßnahme wird kontrovers diskutiert. Wenn Sie zum Erziehen der Katze jedoch nicht die Wasserpistole mit starkem Strahl, sondern ein leichtes Spray nutzen, ist das allemal besser als Ihr Tier anzuschreien. Sie können beispielsweise ein (Thermal)wasserspray aus der Drogerie oder eine Sprühflasche zum Befeuchten Ihrer Zimmerpflanzen verwenden, wenn Ihre Katze nicht auf „nein“ hört.
Katze anpusten
Wenn Ihr Kater nicht hört, können Sie ihn auch anpusten. Auf Ihr Haustier wirkt diese Maßnahme so, als würde es eine andere Katze anfauchen beziehungsweise schimpfen.
Wichtig zu wissen: Falls bei Ihrer Samtpfote die besten Erziehungstipps nicht helfen, holen Sie sich Hilfe von einem anerkannten Tiertrainer. Das gilt beispielsweise auch, wenn Ihre Katze zu starkem Dominanzverhalten gegenüber Menschen neigt.