Egal, ob bei Kindern oder Erwachsenen – die Behandlung beim Zahnarzt läuft immer ähnlich ab und ist in der Regel schmerzfrei. Und wie lange dauert eine Zahnversiegelung? Bei einer Fissurenversiegelung können Sie von einer Dauer von etwa 30 Minuten pro Zahn ausgehen.
Diese Behandlungsschritte sind bei der Zahnversiegelung nötig:
- Reinigung: Zunächst reinigt der Zahnarzt den betroffenen Zahn gründlich von Belägen und stellt fest, ob er kariesfrei ist.
- Trockenlegung: Er legt den Zahn vollständig trocken. Dabei verwendet er Watteröllchen oder einen sogenannten Kofferdam – das ist eine Art Schutzfolie, die den Zahn gegen Speichel abschirmt.
- Konditionierung (Ätzen): Mit einer leichten Säure, die der Zahnarzt auf die Kaufläche streicht, raut er den Zahnschmelz auf. So haftet die Versiegelung besser am Zahn.
- Versiegelung: Anschließend trägt er eine dünne Schicht aus speziellem Kunststoff oder Glasionomer-Zement auf die Fissuren auf und härtet das Material mit UV-Licht aus.
- Kontrolle: Der Zahnarzt prüft, ob die Kauflächen exakt aufeinander passen und entfernt kleine Unebenheiten.
- Fluoridierung: Zum Schluss streicht er eine fluoridhaltige Paste auf den behandelten Zahn. Das trägt zur Remineralisation bei, da dem Zahn beim Ätzen Mineralien entzogen wurden.
Wie lange darf man nach einer Zahnversiegelung nichts essen?
Sie sollten mindestens eine Stunde nach der Fissurenversiegelung und der Fluoridierung darauf verzichten, zu essen, zu trinken, Kaugummi zu kauen oder die Zähne zu putzen. Das ist vor allem wichtig, damit die Fluoridierung richtig wirken kann.