Je nachdem, wie die Voraussetzungen an Ihren Zähnen sind, welche Behandlungsform und welches Material Sie bevorzugen, kommen verschiedene Arten von Veneers für Sie infrage:
Konventionelle Veneers
Dabei handelt es sich um Keramik-Veneers, die bis zu einem Millimeter dick sind. Sie werden im Dentallabor in der gewünschten Form und Farbe gefertigt. Bevor der Zahnarzt die Verblendungen anbringt, muss er die Außenfläche Ihrer Zähne für die Veneers etwas abschleifen. Dies geschieht meist unter örtlicher Betäubung. Bis die Keramikschalen im Labor fertig sind, erhalten Sie provisorische Kunststoff-Veneers. Bei einem weiteren Termin befestigt der Zahnarzt die eigentlichen Zahnverblendungen mit einem Spezialkleber an Ihren Zähnen. Der Nachteil: Beim Abschleifen geht gesunde Zahnsubstanz verloren.
Non-Prep-Veneers
Bei diesen Veneers ist keine Vorbehandlung Ihrer Zähne nötig. Sie sind nur etwa 0,3 bis 0,6 Millimeter dick und können direkt an Ihren Zähnen angebracht werden. So müssen Ihre gesunden Zähne für Veneers nicht abgeschliffen werden. Die Behandlung ist insgesamt angenehmer und schmerzfrei. Allerdings halten Non-Prep-Veneers nicht so lange wie konventionelle Veneers. Da sie besonders dünn sind, können zudem dunkle Verfärbungen durchscheinen und das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend.
Gut zu wissen: Lumineers für die Zähne ist die bekannteste Marke für Non-Prep-Veneers. Die US-amerikanische Firma Den-Mat stellt sie aus einer patentierten Keramik her. Zahnärzte in Deutschland, die Lumineers einsetzen, müssen zuvor eine Schulung beim Hersteller absolvieren, für die sie ein Zertifikat erhalten.
Sofort-Veneers
Die Verblendschalen aus Keramik sind bereits in verschiedenen Formen und Farben vorgefertigt. Das bedeutet: Ihr Zahnarzt kann die Veneers an den Zähnen in nur einer Sitzung anbringen. Die kürzere Behandlungsdauer wirkt sich auch auf den Preis aus. Sofort-Veneers oder Veneers-to-go sind günstiger als konventionelle und Non-Prep-Veneers. Der Nachteil: Die vorgefertigten Veneers kommen nicht für jeden Patienten infrage, da sie nicht individuell im Labor angefertigt werden und daher nicht jedem passen.
Komposit-Veneers
Sie bestehen aus Kunststoff (Komposit) und werden in nur einer Sitzung auf die Zahnfronten aufgetragen. Dabei muss keine Zahnsubstanz von Ihren gesunden Zähnen abgeschliffen werden. Wichtig ist, dass Sie ein erfahrenen Zahnarzt finden, der das Material Schicht für Schicht aufträgt und so Ihren natürlichen Zahn perfekt nachahmt.