
Tankkosten senken: So sparen Sie mit Tipps an der Zapfsäule

Das Wichtigste in Kürze
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Um Verbraucher bei den Spritpreisen finanziell zu entlasten, hat die Bundesregierung ein Gesetz zur Senkung der Mineralölsteuer verabschiedet. Diese Steuersenkung ist zwei Monate gültig.
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Am Vormittag – insbesondere kurz vor 12 Uhr – ist Tanken aktuell am günstigsten, da Tankstellen laut eines weiteren neuen Gesetzes ihre Preise nur einmal täglich erhöhen dürfen.
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An freien Tankstellen und Supermarkt-Tankstellen ist der Sprit günstiger als an den Zapfsäulen der großen Marken von Aral bis Total.
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Mit dem Bio-Kraftstoff E10 und durch den Verzicht auf Additive sparen Sie ebenfalls mehrere Euro bei jeder Tankfüllung.
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Mit Hilfe von Tank-Apps wissen Sie immer, wo es eine günstige Zapfsäule in der Nähe gibt.
Tankstellenpreise folgen neuen Regeln
Tanken war schon immer teuer, die Konflikte im Nahen Osten haben jedoch 2026 zu neuen Höchstständen an der Zapfsäule gesorgt. Denn die Spritpreise hängen stark von der wirtschaftlichen und politischen Lage ab. Die Bundesregierung versucht den hohen Kosten mit gesetzlichen Regelungen und finanziellen Anreizen gegenzusteuern. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie die Regierung Ihre Tankkosten senken will und mit welchen Tank-Tipps Sie zusätzlich sparen.
Günstiger tanken – dank neuer Gesetze
Folgende gesetzliche Maßnahmen sollen die Spritpreise senken:
- Seit April 2026 dürfen die Betreiber die Spritpreise nur noch einmal am Tag erhöhen – nämlich um 12 Uhr mittags. Danach sind nur noch Preissenkungen erlaubt.
- Ein neues Gesetz vom 1. Mai 2026 senkt zudem die Energiesteuer für Diesel, Benzin und genauso besteuerte Kraftstoffe. Die Steuersenkung liegt bei 14,04 Cent pro Liter – da sich dies auch auf die Umsatzsteuer an der Tankstelle auswirkt, sollen Verbraucher letzten Endes circa 17 Cent pro Liter sparen. Diese gesetzliche Maßnahme gilt bis einschließlich 30.06.2026. Kritiker fürchten allerdings, dass die Steuersenkung nicht in voller Höhe bei den Endverbrauchern ankommt.
Neben den Gesetzen mit direktem Bezug zum Kraftstoffpreis, will die Regierung die Bürger auch über eine Prämie entlasten. Arbeitgeber können ihren Angestellten einen einmaligen steuerfreien Zuschuss von tausend Euro bezahlen.
Bessere Kontrolle von Kraftstoffpreisen durch das Bundeskartellamt
Seit April 2026 hat die Markttransparenzstelle für Kraftstolle (MTS-K) beim Bundeskartellamt neue Befugnisse, um Preismissbrauch seitens der Tankstellenbetreiber und Mineralölkonzerne zu verhindern. Das Kartellamt verpflichtet jede Tankstelle, jede Änderung sofort digital zu melden. Bei nachgewiesenen illegalen Absprachen kann das Bundeskartellamt Bußgelder verhängen.
Tank-Tipp 1: App für den Preisvergleich beim Tanken
Warten Sie nicht, bis Ihr Tank leer ist und Sie die nächstbeste Zapfstelle anfahren müssen. Finden Sie am besten schon vorher heraus, wo es eine günstige Tankstelle in Ihrer Nähe gibt, und planen Sie rechtzeitig einen Tankstopp ein. Laden Sie sich eine entsprechende Tank-App auf Ihr Smartphone.
Das Bundeskartellamt nennt auf seiner Website verschiedene zugelassene Apps, die die aktuellen Preise für Benzin (Super E5 und Super E10) sowie Diesel auflisten. Dazu zählen zum Beispiel die Apps „Clever-Tanken“ und „Mehr-Tanken“. Die Daten beziehen sie von der Markttransparenzzentrale.
Geben Sie einfach die Spritsorte, die Sie brauchen, in die App ein und einen bestimmten Suchradius in Kilometern um Ihren Standort herum. Anhand dieser Daten findet die App eine günstige Tankstelle in der Nähe. Auch wenn Sie eine längere Fahrt planen, kann Ihnen so eine Tank-App gute Dienste leisten. So können Sie jederzeit feststellen, wo Sie unterwegs billig tanken können.
Tank-Tipp 2: Beste Uhrzeit zum Tanken
Vor Inkrafttreten der neuen Regelung galt: Zwischen 20 und 22 Uhr sowie zwischen 18 und 19 Uhr tanken Sie am günstigsten. Das hat der ADAC in einer Untersuchung im Sommer 2022 herausgefunden. Dafür hat er die Preisbewegungen an allen rund 14.000 Tankstellen in ganz Deutschland ausgewertet. Die Tankstellenbetreiber und Ölkonzerne erhöhten und senkten etwa siebenmal pro Tag die Spritpreise.
Das hat sich geändert. Durch die neue Preisregel dürfen Tankstellen ihre Spritpreise nur noch einmal täglich erhöhen – und zwar um 12 Uhr mittags. Danach sind bis zum nächsten Tag ausschließlich Preissenkungen erlaubt. Das hat spürbare Auswirkungen auf den Tagesverlauf der Preise: Viele Tankstellen senken ihre Preise im Laufe des Vormittags, um sich im Wettbewerb zu positionieren – bevor mittags der einmalige Preisanstieg erfolgt.
Am günstigsten tanken Sie daher meist am Vormittag – insbesondere zwischen etwa 9 Uhr und 11:45 Uhr. Wenn es Ihr Alltag erlaubt, planen Sie Ihren Tankstopp gezielt vor der täglichen Preiserhöhung um 12 Uhr.
Tank-Tipp 3: Am richtigen Wochentag tanken
Nicht nur die Uhrzeit spielt eine Rolle, wenn Sie günstig tanken wollen, sondern auch der Wochentag. Allerdings weniger stark als früher. Zwar sind die Spritpreise unter der Woche meist etwas günstiger als an Wochenenden oder Feiertagen, durch die neue 12-Uhr-Regel ist jedoch vor allem der richtige Zeitpunkt am Tag entscheidend. Wer vormittags tankt, kann oft mehr sparen als jemand, der nur auf den Wochentag achtet.
Ideal ist also eine Kombination aus Vormittag (vor 12 Uhr) und Werktag. Vor Ferien, an Feiertagen und bei starkem Reiseverkehr steigen die Preise dennoch häufiger – unabhängig von der Tageszeit. Planen Sie Ihren Tankstopp daher möglichst vorausschauend.
Tank-Tipp 4: Freie Tankstellen ansteuern
An freien Tankstellen, die nicht einem Ölkonzern wie Shell, BP oder TotalEnergies gehören, kostet der Liter Sprit drei bis vier Cent weniger. Das liegt vor allem daran, dass bei diesen weniger Kosten für Personal, Werbung oder Zwischenhändler anfallen. Häufig handelt es sich um kleine Familienbetriebe, die ihren Kostenvorteil direkt an die Kunden weitergeben. Die bekanntesten Markentankstellen sind Aral, Shell, Jet, Esso und Total. Dabei handelt es sich um große Ketten, die weltweit betrieben werden.
Gut zu wissen: Freie Tankstellen beziehen den Kraftstoff von den gleichen Raffinerien wie die großen Marken-Zapfsäulen. Als Autofahrer können Sie also davon ausgehen, dass die Qualität des Treibstoffs bei privaten Betreibern genauso gut ist.
Tank-Tipp 5: Supermarkt-Tankstellen nutzen
Verbinden Sie doch Ihren Einkauf im Supermarkt mit einem Tankstopp – wenn das in Ihrer Gegend möglich ist. Viele Supermärkte, sowohl Ketten als auch kleine regionale Märkte, betreiben eine Tankstelle. Dazu zählen zum Beispiel REWE-, EDEKA- und V-Markt-Tankstellen. Da sie den Kraftstoff direkt von den Raffinerien beziehen und weder Zwischenhändler noch ein Lager benötigen, ist der Sprit entsprechend günstiger als an Markentankstellen.
Das Besondere an Supermarkt-Tankstellen: Sie bieten für Tankkunden Rabatte beim Einkauf. Wenn Sie zum Beispiel bei einer V-Markt-Tankstelle mindestens 20 Liter tanken, erhalten Sie zwei Cent pro Liter Treibstoff zurückerstattet. Den Beleg können Sie als Wertcoupon im Supermarkt mit Ihren übrigen Einkäufen verrechnen.
Übrigens: An vielen Supermarkt-Tankstellen, aber auch an anderen großen Tankstellen, bezahlen Sie an einem Automaten. Dadurch sparen die Betreiber Personalkosten und der Liter Sprit ist um ein paar Cent günstiger als an Tankstellen, die Mitarbeiter für die Kasse beschäftigen.
Tank-Tipp 6: Von der Autobahn abfahren
Wenn Sie unterwegs tanken müssen, fahren Sie am besten von der Autobahn ab. Tankstellen an Raststätten oder Autohöfen sind grundsätzlich teurer als andere Zapfsäulen. In den Ferien oder an den Wochenenden kann der Liter Sprit hier bis zu 15 Prozent mehr kosten. Dabei sind die Preise an Raststätten, die direkt an der Autobahn liegen, noch höher als an Autohöfen. Letztere erreichen Sie nach maximal einem Kilometer, wenn Sie von der Autobahn herunterfahren.
Bevor Sie die Autobahn verlassen, erkundigen Sie sich in Ihrer Tank-App, wo die nächste günstige Tankstelle liegt. Sind nur wenige Markentankstellen in der Nähe, ist der Preisunterschied zur Zapfsäule an der Autobahn wahrscheinlich nicht so groß. Rechnen Sie sich aus, ob es sich für Sie lohnt, einen Umweg zum Tanken in Kauf zu nehmen.
Tank-Tipp 7: Biokraftstoff E10 tanken
Wenn Sie Biokraftstoff tanken, tun Sie der Umwelt etwas Gutes und schonen Ihren Geldbeutel. Treibstoffe mit einem höheren Biokraftstoff-Anteil wie E10 sind um etwa fünf bis sechs Cent günstiger als herkömmlicher Sprit. „E10“ steht für „Ethanol 10“. Das bedeutet: Der Anteil an Ethanol, das aus Pflanzen gewonnen wird, liegt bei maximal zehn Prozent.
Trotzdem tanken laut einer Untersuchung des ADAC aus dem Frühjahr 2022 nur 14 Prozent der Autofahrer in Deutschland den günstigeren Sprit. Viele haben Bedenken, dass ihr Fahrzeug kein E10 „verträgt“ und der Motor deshalb Schaden nimmt oder schneller verschleißt. Solche Vorurteile gegenüber E10 sind jedoch längst widerlegt. Alle Fahrzeuge, die seit November 2010 gebaut wurden, können problemlos mit dem Biosprit fahren.
Gut zu wissen: Zwar verbraucht ein Auto, das mit E10 fährt, etwa ein Prozent mehr Benzin. Doch der niedrigere Literpreis gleicht das wieder aus. Vielfahrer können bis zu 50 Euro im Jahr damit einsparen.
Tank-Tipp 8: Auf Additive verzichten
Viele Markentankstellen bewerben Kraftstoff-Zusätze, sogenannte Additive, die die Motorleistung unterstützen, das Laufverhalten verbessern und den Verbrauch senken sollen. Die Zusätze werden dem Sprit in der Regel schon in den Raffinerien zugefügt. Entsprechend verlangen die Tankstellenbetreiber für die sogenannten Premiumkraftstoffe einen Aufpreis. Additive, die die Motorreinigung begünstigen und zum Beispiel den Rußpartikelfilter sauber halten, sind besonders gefragt.
Verschiedene Tests des ADAC haben gezeigt, dass hochwertige Additive dem Motor zumindest nicht schaden. Die positive Wirkung, wie sie die Werbung verspricht, ist allerdings nur schwer nachzuweisen. Ein weiteres Problem: An Markentankstellen gibt es inzwischen so viele verschiedene Premiumkraftstoffe, dass es für Autofahrer schwer ist, den Überblick zu behalten. Sparfüchse können also bedenkenlos ihren Tank bei einer freien Zapfstelle füllen. Hier ist der Sprit in der Regel frei von Additiven und dadurch auch etwas günstiger.
Tank-Tipp 9: Kreditkarte mit Tankrabatt
Auch mit speziellen Kreditkarten können Sie an vielen Tankstellen sparen. Verschiedene Banken und andere Unternehmen bieten inzwischen Kreditkarten mit Tankrabatt an. Dazu zählen zum Beispiel die „LBB-Goldkarte-Doppel“ und die „Santander BestCard Basic“. Damit lassen sich in der Regel zwischen einem und drei Prozent sparen.
Die Kreditkarten eignen sich allerdings nicht für jeden Autofahrer. Die meisten Anbieter verlangen eine Jahresgebühr zwischen 25 und 100 Euro. Außerdem ist die Tankrechnung in der Regel gedeckelt. Das bedeutet: Sie erhalten den Rabatt nur auf maximal 100 bis 200 Euro im Monat. Rechnen Sie sich am besten vorher aus, ob und wieviel Sie mit so einer Kreditkarte an Tankkosten sparen. Vor allem Vielfahrer wie Mitarbeiter im Außendienst könnten davon profitieren.
Tank-Tipp 10: Bonussysteme nutzen
Größere Tankstellen arbeiten mit Treuepunkten, damit Kunden immer wieder zu ihnen zurückkehren. Auch damit lassen sich ein paar Cent sparen. Das funktioniert so: Jedes Mal, wenn Sie zum Zapfhahn fahren, sammeln Sie Punkte, die Sie später verrechnen können. Die Tankstelle Aral etwa kooperiert zum Beispiel mit Payback, einem Bonussystem, das viele Kunden schon aus anderen Geschäften kennen.
Sie erhalten eine Chip-Karte mit Ihren persönlichen Daten. Wenn Sie Ihre Tankfüllung bezahlen, werden Ihnen Punkte gutgeschrieben und auf der Karte elektronisch festgehalten. Pro zwei Liter Kraftstoff gibt es bei Payback zum Beispiel einen Punkt. Bei einem vollen Tank von 50 Litern erhalten Sie somit 25 Punkte. Haben Sie eine bestimmte Punktezahl gesammelt, können Sie das Guthaben an der Tankstelle einlösen.
Kunden von Esso-Tankstellen können zum Beispiel mit der DeutschlandCard Punkte sammeln. Shell nutzt das Programm ClubSmart, mit dem Kunden Rabatte beim Tanken nutzen können.
Tank-Tipp 11: Im Ausland tanken
Besonders wenn Sie in der Nähe der Grenze wohnen, kann sich eine Fahrt ins Nachbarland zum Tanken lohnen. In Österreich, Frankreich, Belgien, Polen und Luxemburg sind die Spritpreise niedriger als in Deutschland (Stand: Oktober 2022). In Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz sind sie dagegen deutlich höher.
Die aktuellen Benzinpreise im Ausland finden Sie auf verschiedenen Websites – zum Beispiel von Automobilclubs wie dem AvD oder dem ADAC. Die Europäische Kommission veröffentlicht jede Woche die durchschnittlichen Tagespreise für Benzin und Diesel in den 27 EU-Staaten. Beim Statistischen Bundesamt finden Sie einen Überblick über die Preise in deutscher Sprache.
Gut zu wissen: Sie dürfen zwar im Ausland Ihren Tank günstiger füllen. Allerdings ist die Kraftstoffmenge, die Sie darüber hinaus einführen dürfen, begrenzt. Meistens ist nur ein Kanister mit einer Füllmenge zwischen 10 und 25 Litern erlaubt. Aus Luxemburg dürfen Sie überhaupt keinen Sprit zusätzlich in Deutschland einführen. Für Alles, was Sie über die erlaubte Menge hinaus mitbringen, müssen Sie nachträglich die in Deutschland geltenden Steuern zahlen.
Weitere Tipps rund ums Tanken
An der Tankstelle können einige Tücken lauern. Damit Sie an der Zapfsäule alles richtig machen, beachten Sie auch diese Tank-Tipps:
- Es gilt immer der Preis, der an der Zapfsäule steht. Da die Betreiber die Spritpreise mehrmals am Tag ändern, weicht der Preis an der Anzeigentafel manchmal von dem an der Zapfsäule ab. Wenn Sie also einen günstigen Preis auf der Anzeigentafel sehen, prüfen Sie auch den Preis an der Zapfsäule. So stellen Sie sicher, dass der niedrige Preis auch stimmt.
- Nehmen Sie ausreichend Bargeld mit, wenn Sie zum Tanken fahren. Es kommt immer wieder vor, dass die Karte oder das Lesegerät an der Kasse nicht funktionieren. Haben Sie Ihren Ausweis dabei, ist es manchmal möglich, eine Einzugsermächtigung per Lastschrift zu vereinbaren. Selten lassen sich Betreiber darauf ein, eine Rechnung auszustellen, die Sie später begleichen. In Ausnahmefällen akzeptieren Betreiber ein Handy oder Ihren Ausweis als Pfand, bis Sie Geld abheben und die Rechnung bezahlen.
- Achten Sie genau darauf, welchen Kraftstoff Sie in den Tank füllen. Wenn Sie den falschen Sprit getankt haben, kann Ihr Motor Schaden nehmen. Merken Sie den Fehler sofort, schalten Sie den Motor gar nicht erst an. Vor allem, wenn Sie Benzin statt Diesel getankt haben, muss das Gemisch aus dem Tank gepumpt werden. Haben Sie den Motor schon gestartet, müssen Sie womöglich neben dem Tank das Einspritzsystem, die Hochdruckpumpe und die Treibstoffleitungen spülen oder austauschen. Der Tankstellenbetreiber haftet übrigens nicht für mögliche Schäden durch eine Verwechslung.
Noch ein wichtiger Tipp: Wie Sie sparsam und umweltbewusst Auto fahren sind, lesen Sie auch im entsprechenden Ratgeber.
Häufige Fragen und Antworten rund um Tank-Tipps
Welche Gesetze sollen Tanken günstiger machen?
Zum einen die Beschränkung der Preiserhöhungen bei Tankstellen seit Anfang April 2026, zum anderen die Senkung der Energiesteuer auf bestimmte Kraftstoffe für zwei Monate.
Wie lange gilt die Steuersenkung auf Kraftstoffe?
Die Steuersenkung auf Benzin und Diesel sowie weitere Kraftstoffe gilt bis einschließlich 30.06.2026.
Wann ist Tanken am günstigsten?
Am günstigsten ist Tanken derzeit häufig am Vormittag, insbesondere kurz vor 12 Uhr. In diesem Zeitraum senken viele Tankstellen ihre Preise, um sich im Wettbewerb zu positionieren.
An welchem Wochentag sollte man tanken?
Durch die neue 12-Uhr-Regel ist die richtige Uhrzeit wichtiger als der Wochentag. Dennoch gilt weiterhin, dass es sich lohnt vor allem unter der Woche statt am Wochenende den Tank zu füllen. Zwei Ausnahmen gibt es: Der Wochentag ist ein Feiertag oder liegt in den Ferien.
Wo ist die günstigste Tankstelle?
Das finden Sie ganz einfach mithilfe von Tank-Apps wie „Clever-Tanken“ oder „Mehr-Tanken“ heraus. Diese zeigen Ihnen die aktuellen Preise von Benzin und Diesel in Echtzeit an allen Tankstellen in Deutschland. Die Apps bekommen die Daten von der Markttransparenzzentrale des Bundeskartellamts und sind damit verlässlich. Wenn Sie Ihren Standort eingeben und festlegen, in welchem Umkreis die Tankstelle liegen soll, findet die App günstige Zapfsäulen in Ihrer Nähe.
DA Direkt - Redaktion, 13.05.2026

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