Der erste Tag ist gekommen, Ihr Welpe zieht ein. Nachdem Sie ihn
im Auto sicher heim transportiert haben, gilt es den Welpen an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Der Kleine ist sicher aufgeregt und beschnuppert erstmal alles ganz genau. Lassen Sie ihn
ruhig alles inspizieren, aber bleiben Sie in der Nähe. Wohnen Sie in einer größeren Wohnung oder einem Haus, reicht es, wenn der Hund zunächst nur zwei oder drei Zimmer "besichtigt". In den nächsten Tagen der Eingewöhnungszeit kann der Welpe dann den Rest unter die Lupe nehmen, ohne überfordert zu sein.
Wenn Sie Kinder haben, erklären Sie ihnen, dass der Welpe erst in Ruhe ankommen muss – und sie ihn daher
nicht den ganzen Tag rufen oder bedrängen sollen.
Liebe geht durch den Magen – das gilt auch für Welpen: Wenn Sie ihn am ersten Tag
mit seinem gewohnten Nassfutter oder Trockenfutter füttern, fühlt er sich gleich wie zuhause.
Wenn der Hund erstmal nicht fressen mag, müssen Sie sich zunächst keine Sorgen machen: Wahrscheinlich ist ihm nur vor lauter Aufregung der Appetit vergangen.
Der Welpe muss am Anfang etwa
alle zwei Stunden seine Blase leeren. Wenn Ihr neues Haustier plötzlich nervös wirkt oder sich um die eigene Achse dreht, muss er wahrscheinlich raus. Das gilt auch nach dem Fressen, nach dem Spielen und in der Nacht. Gehen Sie am besten immer frühzeitig mit ihm raus, bevor er noch auf den Teppich macht.
Die erste Nacht im neuen Zuhause ist für den Welpen verunsichernd – und für Sie anstrengend. Machen Sie es dem Hund und sich so einfach wie möglich und
verbringen Sie die ersten Nächte mit einem Welpen in seiner Nähe: Entweder stellen Sie seinen Schlafkorb in Ihr Schlafzimmer oder Sie schlafen auf der Couch neben seinem Bett.
Wichtig zu wissen: In der ersten Zeit darf Ihr Vierbeiner noch keine Treppen steigen, da seine Knochen sich erst im Laufe der Wochen festigen. Daher ist ein Babygitter für Aufgänge in Ihrem Haus sehr sinnvoll. Nach ein paar Monaten können Sie dann das Treppensteigen trainieren.