Eine rollige Katze ist eine Katze, die sich in der Paarungszeit befindet und bereit ist, sich zu paaren. Was es mit rolligen Katzen genau auf sich hat und wie sie diese beruhigen, lesen Sie in diesem Ratgeber.
Rolligkeit – Definition
Hierbei handelt es sich um eine Phase im hormonellen Zyklus weiblicher Katzen. Während man bei Hündinnen von „Läufigkeit“ spricht, ist bei Katzen die Rolligkeit von Bedeutung. In diesem Zeitraum ist das Tier paarungsbereit. Der Begriff stammt daher, dass sich rollige Katzen häufig über den Boden wälzen oder rollen und sonderbare Laute von sich geben.
Ablauf und Dauer der Rolligkeit bei Katzen
Rolligkeit tritt bei Katzen typischerweise alle paar Wochen auf und geht mit bestimmten Verhaltensweisen einher. Normalerweise kommt es zur ersten Rolligkeit, sobald die Katze geschlechtsreif ist. Das ist meist zwischen dem vierten und dem zwölften Lebensmonat der Fall – abhängig von Katzenrasse, Gewicht und Tageslichtlänge.
Die Rolligkeit erstreckt sich in der Regel über fünf bis zehn Tage. Deckt die Katze in diesem Zeitraum kein Kater, bleibt der Sexualhormon-Spiegel des Tieres hoch. Oft wird eine Katze dann dauerrollig. Das heißt: Sie ist permanent paarungsbereit.
Eine rollige Katze wird nicht automatisch schwanger – es sei denn, sie wird in dieser Zeit von einem männlichen Kater gedeckt. Übrigens kann eine Katze auch nach Deckung noch rollig sein und sich mit anderen Katern paaren. So kommt es manchmal dazu, dass in einem Wurf Kätzchen unterschiedlicher Väter geboren werden.