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    Typklassen 2020 in der Kfz-Versicherung

    Das Wichtigste in Kürze 

    • Die Kfz-Typklassen 2020 stehen für die Schaden- und Unfallbilanz der in Deutschland zugelassenen Automodelle. Jedes Jahr am 1. Oktober veröffentlicht der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein neues Typklassenverzeichnis.
    • Auf Basis der Typklasse Ihres Autos berechnen Versicherer die Höhe der Kfz-Versicherung.
    • Je niedriger Ihr Auto in der Typklasse eingestuft ist, desto günstiger sind Ihre Beiträge für die Versicherung Ihres Kraftfahrzeugs.
    Typklassen in der Kfz-Versicherung: Alle Informationen

    Wie hängen Typklassen 2020 und Kfz-Versicherungsbeiträge zusammen?

    Die neuen Auto-Typklassen 2020 stehen fest – und sind eine wichtige Info für alle Autofahrer. Denn von ihnen hängt ab, ob Sie für Ihre Kfz-Versicherung künftig mehr oder weniger bezahlen.

    Doch was sind Typklassen für Kfz eigentlich genau? Die Typklasse eines Autos ist ein statistischer Wert – eine Zahl zwischen 10 und 34. Sie spiegelt die Schaden- und Unfallbilanz eines jeden in Deutschland zugelassenen Automodells wider. Das hilft den Versicherern dabei, die Risiken für Reparaturen und Unfälle eines bestimmten Fahrzeugtyps besser einzuschätzen. Auf dieser Basis legen sie die Beiträge für die Kfz-Versicherung fest – und das bereits seit Mitte 1996.

    Alle Versicherungen orientieren sich dabei an der Typklasseneinstufung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Er gibt einmal pro Jahr ein Verzeichnis mit allen Pkw-Typklassen heraus – immer am 1. Oktober.

    Für seine jährliche Statistik wertet der GDV die Unfall- sowie Schadenbilanzen der vergangenen drei Jahre von allen Automodellen aus, die in Deutschland zugelassen sind. Das sind rund 30.000 verschiedene Modelle. Dabei vergibt er pro Automodell eine unverbindliche Typklasse für die Kfz-Haftpflicht-, Vollkasko- und Teilkaskoversicherung. Verursacht ein Automodell in Deutschland hohe Schäden und Reparaturkosten, bekommt der Pkw eine hohe Typklasse – und der Beitrag für die Versicherung steigt.

    Ein Beispiel: Gab es bei Ihrem Fahrzeugmodell von 2017 bis 2019 viele gemeldete Reparaturen, landet es vermutlich in einer der hohen Typklassen 2020.

     

    Kfz-Versicherung: Typklasse 2020 beeinflusst den Beitrag

    Die Typklasse spielt in der Kfz-Versicherung eine wichtige Rolle. Denn die Typklasseneinstufung ist eines von mehreren Tarifmerkmalen, das den Beitrag für Ihre Kfz-Versicherung beeinflusst.

    Dabei gilt die Faustregel: Je niedriger die Typklasse Ihres Autos ist, desto weniger zahlen Sie für Ihren Versicherungsschutz. Und umgekehrt: Je höher die Typklasse, desto teurer ist Ihre Kfz-Versicherung. Die GDV unterscheidet die Typklassen nach Haftpflichtversicherung, Vollkasko und Teilkasko.

    • Für die Haftpflichtversicherung richtet sich die Typklasseneinstufung nach den Leistungen, die Versicherer für geschädigte Dritte gezahlt haben. Es gibt insgesamt 16 Typklassen (10 bis 25).
    • Für die Typklasse Vollkasko fließen die Schäden am Fahrzeugmodell nach einem selbst verschuldeten Unfall sowie die Teilkasko-Schäden ein. Insgesamt gibt es 25 Typklassen (10 bis 34).
    • Bei der Versicherungsklasse für die Teilkasko zählen nur entsprechende Schäden wie Diebstahl, Wildunfall, Steinschlag oder Hagel. Hier gibt es insgesamt 24 Typklassen (10 bis 33).

    Praxisbeispiel: Autos mit niedriger Typklasse

    Sie fragen sich: „Welches Auto hat die niedrigste Typklasse“? Die niedrigste Typklasse 10 haben meist Oldtimer. Grund dafür: Autoliebhaber passen auf ihre besonderen Stücke gut auf und fahren sie besonders vorsichtig. So zählen zum Beispiel BMW Isetta 250 und 300, Citroën 2 CV und Dyane sowie Fiat 126 A zu den Autos mit Typklasse 10.

    Gut zu wissen: Der GDV berechnet die Typklassen jedes Jahr neu, sodass sich alle zwölf Monate die Typklasseneinstufung Ihres Autos ändern kann – und eine Anpassung wirkt sich auf Ihren Versicherungsbeitrag aus. Aber Achtung: Die Änderung der Typklasse allein lässt nicht darauf schließen, wie sich der Beitrag Ihrer Kfz-Versicherung entwickelt, da dieser auch von anderen Faktoren beeinflusst wird.

    GDV Typklassen 2020: Aktuelle Tabelle

    In welche Typklasse Ihr Auto eingestuft ist, zeigt Ihnen zudem die Typklassen-Tabelle 2020 des GDV. Aktuell sind in dem Typklassenverzeichnis rund 30.000 verschiedene Automodelle abgebildet.

    Mit dieser praktischen Übersicht wissen Sie auf einen Blick, wie hoch die Schadenstatistik für Ihr Modell ist und wie sich der Preis Ihrer Kfz-Versicherung im nächsten Jahr entwickeln könnte.

    Neue Typklassen 2020 – Tabelle des GDV (Auszug):

    Liste zum Thema Typklassen 2020 des GDV

    Kfz-Versicherung berechnen

    Berechnen Sie jetzt den Beitrag für die Kfz-Versicherung Ihres Wunschautos

    Typklasse 2020 online abfragen: einfach und schnell

    Sie fragen sich: Welche Typklasse hat mein Auto? Am schnellsten ermitteln Sie Ihre Typklasse über die Typklassen-Abfrage des GDV. Dafür brauchen Sie lediglich:

    • Fahrzeugdaten wie Automarke, Modell, Baujahr, PS – oder
    • Herstellernummer (HSN) und Typschlüsselnummer (TSN)

    Kurz erklärt: Unterschied Typklassen und Regionalklassen 2020

    Ein weiterer Faktor, der sich auf die Höhe Ihrer Versicherungsbeiträge auswirkt, ist die sogenannte Regionalklasse für Ihr Kfz.

    Unterschied Typklasse und Regionalklasse auf einen Blick:

    • Die Typklasse bildet die entsprechende Unfall- und Schadenbilanz Ihres Fahrzeugtyps des vergangenen Jahres ab.
    • Die Regionalklasse zeigt, wie hoch die Anzahl der Unfälle innerhalb Ihres Zulassungsbezirks ist. Sie leitet sich also von Ihrem Hauptwohnsitz ab und ist im Gegensatz zur Typklasse fahrzeugunabhängig.

    Die Schadenbilanz der Regionalklasse wird in einen Indexwert überführt. Dabei gilt: Je sicherer die Gegend, desto niedriger ist die Regionalklasse. Ländliche, verkehrsarme Gebiete werden einer günstigeren Regionalklasse zugeordnet. In Großstädten mit viel Verkehr steigt das Unfallrisiko und demensprechend auch die Regionalklasse.

    Gut zu wissen: Wie auch die Typklassen können sich die Regionalklassen jährlich ändern.

    Häufige Fragen zur Kfz-Typklasse

    Wer legt Typenklassen fest?

    Dafür ist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verantwortlich. Er veröffentlich jedes Jahr am 1. Oktober eine neue unverbindliche Typklassenstatistik. Dazu wertet er einmal jährlich rund 30.000 zugelassene Automodelle und deren Schaden- sowie Unfallbilanz in Deutschland aus. Je weniger Schäden ein Auto hat bzw. je niedriger die durchschnittlichen Reparaturkosten sind, desto niedriger wird es eingestuft und desto geringer ist der Kfz-Versicherungsbeitrag.


    Wie viele Typklassen gibt es?

    Je nachdem, ob es sich um eine Kfz-Haftpflicht- oder Kaskoversicherung handelt, gibt es unterschiedlich viele Typklassen. In der

    • Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es 16 Typklassen, von 10 bis 25.
    • Teilkaskoversicherung gibt es 24 Typklassen, von 10 bis 33.
    • Vollkaskoversicherung gibt es 25 Typklassen, von 10 bis 34.

    Was sagt die Kfz-Typklasse aus?

    Die Typklasse spiegelt wider, wie wahrscheinlich es ist, mit einem bestimmten Automodell in Deutschland einen Unfall oder Schaden zu haben bzw. wie hoch oder niedrig der zu erwartende durchschnittliche Schadenaufwand ist. Je höher die Typklasse ist, desto größer ist die Schaden- und Unfallbilanz. Je niedriger, desto geringer ist die Unfall- und Schadenstatistik.

    Gut zu wissen: Viele Versicherer nutzen die Typklasseneinstufung des GDV, um die Höhe der Beiträge für die Kfz-Versicherung zu berechnen.


    Warum ändert sich die Typklasse?

    Der GDV aktualisiert jedes Jahr die Schaden- und Unfallbilanz der Automodelle in Deutschland. Verändert sich das Schadensrisiko, kann es passieren, dass Ihr Auto im nächsten Jahr besser oder schlechter eingestuft wird.

    Übrigens: Ändert sich Ihre Typklasse und erhöht sich damit der Beitrag für Ihre Auto-Versicherung, können Sie die Sonderkündigung nutzen. Denn damit handelt es sich um eine Beitragserhöhung, ohne dass sich die Leistungen verbessert haben. Ihre Kfz-Versicherung können Sie dann innerhalb eines Monats kündigen, nachdem Sie von der Erhöhung erfahren haben.

    Warum steigt die Typenklasse?

    Wenn die GDV ein Automodell höher ein stuft als im Jahr zuvor, hat das verschiedene Gründe: War ein Automodell zum Beispiel in besonders viele Unfälle verwickelt, resultiert daraus eine höhere Typklasse in der Haftpflichtversicherung. Eine hohe Diebstahlquote zeigt sich ebenfalls in der Statistik: Wurde ein Automodell in einem Jahr öfter gestohlen, steigt damit die Typklasse für die Kaskoversicherung.


    Typklasse ermitteln: Steht die Kfz-Typklasse im Fahrzeugschein?

    Die Typklasse für Ihr Auto steht nicht in Ihrem Fahrzeugschein. Der GDV veröffentlich sie jährlich am 1. Oktober in einem Typklassenverzeichnis.

    Tipp: Ihre Typklasse ermitteln Sie schnell online. Dafür bietet Ihnen der GDV eine Typklassen-Abfrage. So erfahren Sie mit wenigen Klicks die aktuellen Kfz-Typklassen 2020.

    Geben Sie in die Maske einfach Ihre Fahrzeugdaten (Automarke, Modell, Baujahr, etc.) oder Herstellernummer (HSN) sowie Typschlüsselnummer (TSN) ein.

    • Die Herstellerschlüsselnummer (HSN) sind vier Ziffern, die einem Hersteller zugeordnet sind. Diese Nummer finden Sie im Fahrzeugschein (ehemals Zulassungsbescheinigung Teil I) im Feld 2.1.
    • Die Typschlüsselnummer (TSN) bestimmt den Fahrzeugtyp und besteht aus 8 Ziffern Wichtig sind bei neuen Autos die drei ersten Buchstaben, bei älteren die drei ersten Zahlen. Sie finden die Nummer im Fahrzeugschein unter dem Punkt 2.2.
    Wie viel die Kfz-Versicherung kostet, erfahren Sie mit wenigen Klicks in unserem Online-Rechner.