Auswirkungen von kranken Zähnen: Das passiert in Ihrem Körper

Das Wichtigste in Kürze
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Kranke Zähne haben Auswirkungen auf den gesamten Körper – sie können Beschwerden und Erkrankungen vom Kopf bis zu den Gelenken auslösen.
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Zu den häufigsten Beschwerden, hinter denen auch Zahnprobleme stecken können, zählen Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, Kopf- und Rückenschmerzen sowie Depressionen.
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Die richtige Zahnpflege und eine regelmäßige Prophylaxe beim Zahnarzt sind besonders wichtig, um sich vor Folgeerkrankungen von Parodontitis und Co. zu schützen.
Kranke Zähne und ihre Auswirkungen auf den Körper
Zusammenhang von Zähnen und Krankheiten
Zahnprobleme und ihre Folgen
Wenn die Mundflora aus dem Gleichgewicht gerät
Krank durch „schlechte“ Zähne
Krank durch Zähne: Welche Symptome sprechen dafür?
- Kopf- und Ohrenschmerzen
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Blasen- und Prostatabeschwerden
- Erektionsstörungen
- Depressionen
Häufigste Zahnkrankheiten und Kieferfehlstellungen im Überblick
- Karies: Fast jeder Deutsche zwischen 35 und 44 Jahren hatte schon mindestens einmal Karies. Durch unzureichende Zahnpflege breiten sich Kariesbakterien aus. Sie scheiden Säuren aus, die die Zähne angreifen. Bevor ein Loch im Zahn entsteht, bilden sich meist helle, raue Flecken. Die Zähne werden schmerzempfindlich. Das heißt, sie machen sich bemerkbar, wenn Sie etwas Heißes, Kaltes, Saures oder Süßes essen bzw. trinken. Karies sollten Sie schnellstmöglich von Ihrem Zahnarzt behandeln lassen.
- Zahnfleischentzündung (auch Gingivitis): Entfernen Sie Beläge beim Putzen nicht richtig, kann sich das Zahnfleisch entzünden. Die Entzündung macht sich durch gerötetes, geschwollenes Zahnfleisch und Schmerzen bemerkbar. Unbehandelt führt eine Gingivitis zu einer Parodontitis.
- Parodontitis: Fast die Hälfte der Deutschen über 30 Jahre leidet daran. Behandelt der Zahnarzt die Gingivitis nicht rechtzeitig, zieht sich das Zahnfleisch allmählich zurück und es bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen. Bakterien dringen dann immer tiefer ins Zahnfleisch ein, was zu Entzündungen des gesamten Zahnhalteapparates führen kann, also bis hin zum Kieferknochen und den Haltefasern des Zahns.
- Zahnwurzelentzündung (auch Zahnmarkentzündung bzw. Pulpitis): Dazu kommt es, wenn Karies oder Parodontitis weit fortgeschritten sind. Bakterien gelangen bis tief ins Zahninnere, wo sich das Zahnmark (auch Pulpa genannt) befindet. Dabei handelt es sich um ein Bindegewebe, das aus Blutgefäßen und Nervenfasern besteht. Entzündet sich das Gewebe bis zur Zahnwurzel, hilft nur eine Wurzelbehandlung.
- Abgestorbene bzw. tote Zähne: Ist die Karies so weit fortgeschritten, dass das Zahnmark im Inneren abstirbt, sprechen Zahnärzte von einem toten Zahn. Nicht immer entfernt der Arzt diesen sofort. In manchen Fällen ist es sinnvoll, den Zahn nach einer Wurzelkanalbehandlung zu erhalten, zum Beispiel wenn er eine Brücke oder Prothese stützt.
- Mundgeruch: Etwa fünf Prozent der Deutschen leiden unter schlechtem Atem. Allerdings ist Mundgeruch keine Krankheit im eigentlichen Sinn. Der streng riechende Atem ist in der Regel auf schlechte Mundhygiene oder Entzündungen zurückzuführen. In seltenen Fällen weist Mundgeruch auf eine Lebererkrankung, Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt oder den Nieren hin.
- Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne: Bei den meisten Menschen passen der Ober- und Unterkiefer nicht exakt aufeinander. Die Fehlstellung kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Auch die Gründe unterscheiden sich; zum Beispiel kann einer der beiden Kiefer zu groß oder zu klein sein. Außerdem können einzelne Zähne schräg oder außerhalb der Zahnreihe stehen. Häufig ist in diesen Fällen eine kieferorthopädische Behandlung notwendig.
Krank durch Zähne: von Herzproblemen bis Depressionen
Auswirkungen von Parodontitis auf den Körper
Diabetes und Zähne
Krank durch Karies: Herzprobleme
Frühgeburt durch Zahnfleischentzündung
Kranke Zähne und Rheuma
Verspannungen und Kopfschmerzen durch Zähne
- eine Störung im Bereich der Kiefergelenke,
- eine ungleichmäßig belastete Kaumuskulatur,
- die Zähne des Ober- und Unterkiefers passen nicht korrekt zueinander,
- Zähneknirschen,
- eine entzündete Zahnwurzel.
Kranke Zähne und ihre Auswirkungen auf die Psyche
Mit guter Zahnpflege Krankheiten vorbeugen
- Putzen Sie mindestens zweimal täglich Ihre Zähne und verwenden Sie Zahnseide sowie Interdentalbürstchen für die Zwischenräume.
- Essen Sie möglichst wenig süße und stark säurehaltige Lebensmittel, um Karies vorzubeugen. Genießen Sie stattdessen rohes Gemüse wie Karotten, grünen Tee sowie Vollkornprodukte. Sie regen die Speichelproduktion an und kräftigen das Zahnfleisch.
- Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin.
- Gehen Sie mindestens einmal jährlich zur Kontrolluntersuchung zu Ihrem Zahnarzt.
- Lassen Sie ein- bis zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung durchführen.
- Schließen Sie am besten rechtzeitig eine Zahnzusatzversicherung ab. Der Zahnschutz von DA Direkt beispielsweise übernimmt die Kosten für die professionelle Zahnreinigung, Zahnersatz und viele zahnerhaltende Maßnahmen, die über die Basisversorgung Ihrer Krankenkasse hinausgehen.
Häufige Fragen und Antworten rund um die Auswirkungen von kranken Zähnen
Was kann ein entzündeter Zahn im Körper auslösen?
Welches Organ hängt mit welchem Zahn zusammen?
Kann eine Zahnentzündung aufs Herz gehen?
Wichtiger Hinweis: Die Inhalte wurden sorgfältig recherchiert und redaktionell geprüft sowie von Expertinnen und Experten gegengelesen. Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen keine zahnärztliche Untersuchung, Diagnose, Beratung oder Behandlung. Wenn Sie Beschwerden haben oder unsicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihre Zahnärztin oder Ihren Zahnarzt. Bei akuten Beschwerden oder zahnmedizinischen Notfällen suchen Sie bitte umgehend zahnärztliche Hilfe auf.

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