Über einen perfekten Zahnbogen mit ebenmäßigen Zähnen freuen sich Jugendliche wie Erwachsene nach der Zahnspange. Damit die Zähne ihre Position behalten, ist eine Nachbehandlung mit einem Retainer sinnvoll. Wie das funktioniert, welche Arten von Retentionsgeräten es gibt und was sie kosten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
Ein Retainer (aus dem Engl.: retain = festhalten) ist ein Hilfsmittel in der Kieferorthopädie, um die Zähne nach einer Zahnspange zu stabilisieren. So bleiben diese dauerhaft in der gewünschten Position und verschieben sich nicht mehr in die alte Fehlstellung zurück.
Je nach Befestigung und Bauform kommen für Patienten unterschiedliche Retainer oder Retentionsgeräte infrage.
Festsitzende Retainer
Ein fester Retainer besteht aus dünnen Metalldrähten, die auf der Innenseite der Zähne befestigt werden und somit von außen unsichtbar sind. Das Gerät eignet sich, wenn bei Ihnen vor der kieferorthopädischen Behandlung eine starke Fehlstellung der Zähne vorlag. In solchen Fällen ist die Wahrscheinlichkeit besonders groß, dass sich die Zähne nach der Zahnspange wieder verschieben.
Solche Zahnstabilisatoren sind sowohl für den Unterkiefer als auch für den Oberkiefer sinnvoll. Allerdings stützen sie nur die Frontzähne. Wurde bei Ihnen auch die Position der Backenzähne geändert, ist zusätzlich eine lose Spange notwendig, um diese Zähne zu stabilisieren.
Herausnehmbare Retainer
Ein solches Retentionsgerät ist zur Nachbehandlung von leichten bis mittelschweren Zahnfehlstellungen gedacht. Es hat den Vorteil, dass Sie es wie eine lose Zahnspange herausnehmen können. So können Sie Ihre Zähne besser putzen und den Retainer leicht reinigen.
Diese Art von Retainer müssen Sie mindestens ein halbes Jahr tragen. Mit der Zeit können Sie ihn immer öfter herausnehmen. Merken Sie allerdings ein Spannungsgefühl beim Einsetzen, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass sich Ihre Zähne verschoben haben. Dann sollten Sie ihn wieder häufiger tragen.