Ein quietschender Keilriemen gehört zu den häufigsten Geräuschen, die Autofahrer aufhorchen lassen. Besonders in den kälteren Monaten wird das Problem oft wahrgenommen. Das Geräusch ist aber nicht nur störend, sondern kann auch ein Warnsignal für ernsthafte Probleme sein, die frühzeitig behoben werden sollten.
Wir verraten Ihnen im Ratgeber, was hinter dem Quietschgeräusch steckt, wie Sie es selbst beheben können und welche Kosten anfallen, wenn doch ein Besuch in einer Werkstatt nötig ist.
Was verursacht das Quietschen des Keilriemens?
Der Keilriemen, teilweise auch in Form eines Keilrippenriemens, überträgt die Kraft des Motors auf verschiedene Aggregate wie Lichtmaschine, Wasserpumpe, Servolenkung oder die Klimaanlage. Wenn der Riemen quietscht, liegt es meist an einem der folgenden Probleme:
- Verschleiß: Mit der Zeit nutzt sich der Riemen ab. Materialermüdung führt dazu, dass der Riemen rutschig wird, was das typische Quietschen verursacht.
- Feuchtigkeit: Besonders im Winter tritt das Problem häufig auf, da Feuchtigkeit auf den Riemen gelangt und die Reibung beeinträchtigt. Der Riemen kann dadurch kurzfristig durchrutschen.
- Lockere Spannung: Ist der Riemen nicht richtig gespannt, rutscht er über die Riemenscheiben und verursacht das Geräusch.
- Defekte Spannrolle: Die Spannrolle sorgt dafür, dass der Riemen die richtige Spannung hat. Ist sie defekt, schwergängig oder nicht korrekt justiert, entsteht ebenfalls ein Quietschen.