Hilfe, meine Katze niest: Ursachen und Behandlungsmethoden

Das Wichtigste in Kürze

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Wenn Katzen niesen, kann das verschiedenste Gründe haben – von der Allergie bis zum Katzenschnupfen.
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Ein Tierarztbesuch ist dringend notwendig, wenn Ihre Katze Blut niest, weitere Symptome wie Fieber zeigt oder das Niesen länger andauert.
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Leidet Ihre Katze unter Katzenschnupfen, verschreibt ihr der Tierarzt Antibiotika oder andere Medikamente.
Das steckt dahinter, wenn Ihre Katze niest
Hatschi! Nanu, was war denn das? Verdutzt sieht sich Ihre Katze um – Niesanfälle ist sie nicht gewohnt. Auch viele Halter erschrecken, wenn Ihr Kitten zu niesen beginnt, denn dies ist eines der Symptome von Katzenschnupfen. Doch keine Sorge: Wenn Ihre Katze niest, kann auch etwas Harmloses wie ein Staubkorn dahinterstecken. Alle Ursachen und wann Sie wirklich zum Tierarzt müssen, lesen Sie in diesem Ratgeber.
Warum niest meine Katze?
Zu den häufigsten Gründen für eine niesende Katze zählen die Folgenden:
- Ihr Stubentiger hat eine Allergie – zum Beispiel auf Pollen oder bestimmte Futtermittel. Letzteres könnte der Fall sein, wenn Ihre Katze beim Fressen niest. Wenn Ihre Katze jedes Jahr im Sommer niest, könnte sie beispielsweise auf Gräser oder Ambrosia allergisch sein.
- Ein Fremdkörper wie ein Staubkorn oder Haar ist in Miezes Riechorgan gelandet. Durch das Niesen schleudert Ihr Stubentiger das Teilchen wieder nach draußen. Niest Ihre Katze auf der Toilette, hat sie eventuell Partikelchen vom Katzenstreu eingeatmet.
- Ihre Katze niest im Winter oder zu Beginn des Frühlings? Dann liegt das womöglich an der trockenen Heizungsluft, die die Nase Ihrer Katze reizt.
- Auch bestimmte Duftstoffe oder Reinigungsmittel können das Riechorgan Ihres Stubentigers reizen.
- Wenn die Katze niest und beim Schlafen schnarcht, hat sie wahrscheinlich einen Nasenpolypen.
- Niest Ihre Katze oft, hustet, schläft viel und atmet schwer oder leidet sogar an Atemnot, besteht ein begründeter Verdacht auf Katzenschnupfen.
- Sind die Temperaturen niedrig oder ist die Katze in Zugluft geraten, hat sie womöglich eine Erkältung. Wenn Ihre Katze eine verstopfte Nase hat, diese läuft oder ihre Augen tränen, ist sie vielleicht erkältet. Allerdings kommen diese Symptome auch bei Katzenschnupfen vor – insofern ist eine Abklärung beim Tierarzt notwendig.
- Auch manche Krebsarten und gutartige Tumore führen zu einem verstärkten Niesreiz bei Stubentigern.
In diesen Fällen sollten Sie mit Ihrer Katze zum Tierarzt
Wenn Ihre Katze über 48 Stunden hinweg häufig niest, sollten Sie unbedingt mit ihr zum Tierarzt. Gleiches gilt, wenn Ihr Stubentiger zusätzlich weitere Symptome zeigt. Also zum Beispiel, wenn Ihre Katze unter folgenden Aspekten leidet:
- Apathie
- Appetitlosigkeit
- Atemgeräusche wie Rasseln oder Röcheln
- Ausfluss aus Nase oder Augen
- Fieber
- Gewichtsverlust
- Husten
- Schluckbeschwerden
- Schwellungen an der Zunge oder im Mundraum
Besondere Eile ist angebracht, wenn Ihre Katze Blut niest. Hier liegt ein echter Notfall vor – also schnell den Stubentiger in den Transportkorb packen und dann zum Tiermediziner!
Spezialfall Katzenschnupfen – Behandlungsmethoden und mehr
Katzenschnupfen ist entgegen dem harmlos klingenden Namens eine bedrohliche Infektionskrankheit. Zu den Symptomen von Katzenschnupfen zählen neben dem Niesen auch Atemnot, Husten und Gewichtsverlust. Besteht der Verdacht, dass sich Ihr Stubentiger damit infiziert hat, vereinbaren Sie sofort einen Tierarzttermin. Dieser ermittelt die Ursache hinter den Erkrankungserscheinungen.
Erhärtet sich der Verdacht auf Katzenschnupfen, verschreibt der Tierarzt bei einer bakteriellen Variante Antibiotika. Verursachen Viren den Katzenschnupfen, kann er nur Medikamente gegen die Krankheits-Symptome verordnen.
Da die Ansteckungsgefahr bei Katzenschnupfen hoch ist, sollten Sie bei anderen Katzen in Ihrem Haushalt versuchen, die Tiere voneinander zu isolieren. Für Menschen und Hunde ist der Katzenschnupfen jedoch normalerweise nicht ansteckend.
Gut zu wissen: Mit der Grundimmunisierung durch Impfen schützen Sie Ihre Katze frühzeitig vor Katzenschnupfen und Katzenseuche.
Weitere wichtige Informationen rund um Katzenschnupfen, wie Sie ihn erkennen und was dagegen hilft, lesen Sie in unserem Ratgeber zum Thema.
Häufige Fragen und Antworten zum Thema „meine Katze niest“
Was soll ich tun, wenn meine Katze niest?
In den meisten Fällen gilt: Ruhe bewahren und Ihr Tier beobachten. Denn wenn Ihr Stubentiger nur einmal kurz niest, hat sich womöglich lediglich ein Staubkorn in seine Nase verirrt. Niest Ihre Katze jedoch ständig, ist ein Besuch beim Tierarzt angesagt. Gleiches gilt, wenn sie zusätzlich Fieber hat. Auch beim Verdacht auf Katzenschnupfen sollten Sie einen Termin bei der Praxis vereinbaren.
Niest Ihre Katze Blut, sollten Sie sofort mit ihr zur Praxis gehen.
Meine Katze niest, wann muss sie zum Tierarzt?
Wenn Ihre Katze über mehrere Tage häufig niest, Blut dabei aus der Nase kommt oder sie weitere Symptome wie Fieber, Appetitlosigkeit oder Atemnot zeigt, bringen Sie sie unbedingt zum Tiermediziner.
Woran erkenne ich Katzenschnupfen?
Katzenschnupfen äußert sich unter anderem durch Symptome wie Niesanfälle, Husten, Appetitlosigkeit und Atemnot.
Wie kann man Katzenschnupfen behandeln?
Bei einem Katzenschnupfen verschreibt der Tierarzt passende Medikamente – Hausmittel allein helfen hier keinesfalls. Um die Übertragung von Katzenschnupfen auf andere Katzen zu verhindern, sollten Sie Ihr Tier vorübergehend von anderen isolieren.
Meine Katze ist erkältet – was soll ich tun?
Haben Sie bereits beim Tierarzt abgeklärt, dass keine schlimmere Erkrankung hinter Ihrer niesenden Katze steckt, können Sie sie mit folgenden Maßnahmen unterstützen:
- Bieten Sie ihr ein warmes Plätzchen zum Ausruhen mit einer Decke oder einem kuscheligen Kissen
- Regen Sie sie zum Trinken an, beispielsweise mit ungesalzener, selbstgekochter Hühnerbrühe
- Reinigen Sie tränende Augen regelmäßig mit einem sauberen Tuch
Katzenerkältung – wie lange dauert das?
Ist Ihre Katze erkältet, verschwinden die entsprechenden Symptome meist nach wenigen Tagen. Manchmal kann die Infektion aber auch zehn Tage anhalten.
Muss die Nase der Katze feucht sein?
Im Gegensatz zu Hunden muss bei Katzen die Nase nicht immer feucht sein. Nach einem Sonnenbad oder einer ausgiebigen Spielaktion kann die Katzennase auch trocken sein. Gleiches gilt, wenn im Winter die Wohnungsluft wegen der Heizung eher trocken ist. Meist ist die Katzennase jedoch leicht feucht.
Angelika Dick, 12.03.2026

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