Die Mallorca-Police ist europaweit gültig und wird somit auch im europäischen Teil der Türkei und Russlands akzeptiert. Sogar Mittelmeer-Anrainer wie Tunesien und Marokko sind meist eingeschlossen. Sind Sie vor einer Reise unsicher, ob die Mallorca-Versicherung auch für Ihr Zielland gilt, fragen Sie rechtzeitig bei Ihrem Versicherer nach.
Möchten Sie eine Mallorca-Police, die weltweit gültig ist, etwa für die USA, erkundigen Sie sich nach einer sogenannten Traveller Police für Mietwagen im Ausland.
Wann ist eine Mallorca-Police sinnvoll?
Erkunden Sie im Urlaub gerne fremde Länder mit dem Mietwagen oder sind Sie häufig beruflich mit dem Leihauto im Ausland unterwegs, kann sich eine Kfz-Versicherung mit Mallorca-Police für Sie lohnen. Im Schadensfall können Sie sich darauf verlassen, dass die Versicherungssumme ausreicht, um alle Schäden an Personen, Fahrzeugen und Gegenständen abzudecken. Sie bleiben nicht auf einem Teil der Kosten sitzen.
Selbst wenn Sie kein Fahrzeug mit einer Kfz-Versicherung besitzen, aber über eine gültige Fahrerlaubnis verfügen, können Sie bei verschiedenen Anbietern die Mallorca-Police separat und nur für den benötigten Zeitraum erwerben.
Wofür kommt die Mallorca-Police auf?
Die Mallorca-Police ergänzt die vorgeschriebene Deckungssumme der Kfz-Haftpflicht im Ausland. Sie übernimmt folgende Kosten, die bei einem selbst verursachten Unfall mit dem gemieteten Auto, Motorrad oder Wohnmobil an Dritten entstehen:
Bei verletzten Personen die Kosten für Transport, Behandlung, Rehabilitation
Bei beschädigten Fahrzeugen, Gebäuden und Gegenständen die Reparaturkosten
Das deckt die Mallorca-Police nicht ab:
Schäden am eigenen Mietwagen nach einem selbst verschuldeten Unfall sind in der Kfz-Haftpflicht nicht abgedeckt. Für diesen Fall ist es ratsam, eine Vollkasko-Kfz-Versicherung im Ausland abzuschließen – am besten eine Mietwagen-Versicherung ohne Selbstbeteiligung. Sie sollte auch Schäden an Reifen, Felgen, Dach und Unterboden etwa durch Steinschlag einschließen.