Nur mit dem richtigen Luftdruck im Pneu haben Sie eine optimale Verbindung zwischen Reifen und Fahrbahn. So können Sie Ihr Fahrzeug gut kontrollieren. Die Räder werden gleichmäßig belastet und nutzen sich nur langsam ab.
Ist der Druck im Reifen zu hoch, besteht weniger Kontakt zur Straße. Nur die Mitte des Reifens berührt die Fahrbahn. Dann passiert Folgendes:
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In Kurven verlieren Sie schneller die Kontrolle über Ihr Fahrzeug.
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Der Reifen verschleißt in der Mitte der Lauffläche schneller.
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Der Fahrkomfort leidet, da Sie Unebenheiten stärker wahrnehmen.
Übrigens: Ist der Reifendruck um 0,1 bis 0,2 bar höher als empfohlen, ändert sich nichts an der Sicherheit Ihres Fahrzeugs.
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Bei zu niedrigem Reifendruck berührt der Reifen mit einer größeren Fläche als nötig die Fahrbahn. Die Folgen sind:
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Sie benötigen mehr Energie und damit auch mehr Kraftstoff, um das Fahrzeug zu bewegen.
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Gleichzeitig verlängert sich der Bremsweg, was das Unfallrisiko deutlich erhöht.
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Durch die größere Kontaktfläche verschleißen die Reifen schneller.
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Bei hohen Geschwindigkeiten kann der Reifen platzen.
Gut zu wissen: Schon bei etwa 0,4 bar unter dem empfohlenen Wert erhöht sich der Rollwiderstand des Reifens deutlich. Dabei wird bis zu 0,3 Liter mehr Sprit pro 100 km verbraucht.
Wo kann man den Reifendruck messen?
Den Reifendruck messen Sie zum Beispiel an einer Tankstelle. Hier stehen tragbare Messgeräte mit Luftkompressoren bereit, die Sie mit wenigen Ausnahmen kostenlos nutzen können. Um den Luftdruck am Auto auch mal zu kontrollieren, wenn keine Tankstelle in der Nähe ist, können Sie sich einen analogen oder digitalen Reifendruckprüfer kaufen. Die Geräte gibt es online oder beim Autozubehör im Fachhandel. Damit können Sie den Luftdruck allerdings nicht einstellen.