Ob Zahnkrone, Brücke, Stiftzahn oder Implantat – vor dem eigentlichen Zahnersatz ist meistens ein Zahnprovisorium als Übergangslösung nötig. So müssen sich Patienten nicht mit Zahnlücken zeigen, bis ihre „dritten Zähne“ fertig sind. Welche Arten von provisorischen Zähnen es gibt und was sie kosten, lesen Sie in diesem Ratgeber.
Ein Provisorium für den Zahn oder provisorischen Zahnersatz tragen Patienten vorübergehend, bis der endgültige Zahnersatz aus dem Dentallabor kommt. Wurde Ihnen ein Zahn gezogen, rät Ihr Zahnarzt zu einem Provisorium für die Zeit, die er benötigt, um die Stelle langfristig zu behandeln und Ihr Zahnersatz fertig ist.
Wie lange wird ein Zahnprovisorium getragen? Das kann je nach Art der Behandlung und des Zahnersatzes von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern.
So werden provisorische Zähne hergestellt
Bevor Ihr Zahnarzt Ihre Zähne für eine Brücke oder eine Krone vorbereitet und abschleift, nimmt er einen Abdruck Ihres Gebisses. Nach dieser Vorlage erstellt er meist in der Praxis ein Provisorium aus Kunststoff und setzt es sofort ein. Parallel dazu fertigt ein Dentallabor den eigentlichen Zahnersatz an.
Hochwertigere Provisorien werden ebenfalls im Dentallabor hergestellt. Sie lassen sich besser an die natürliche Zahnfarbe anpassen, was vielen Patienten vor allem beim Frontzahnbereich wichtig ist. Auch Langzeitprovisorien, die besonders natürlich aussehen und mehrere Monate halten müssen, erstellen Zahnlabore. Das Besondere: Solche Langzeitprovisorien fertigt das Labor schon vor Beginn der Zahnbehandlung an, sodass sie direkt im Anschluss an die Behandlung eingesetzt werden können.