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    Neuwagenversicherung: Besonderheiten, Tipps und Tricks

    Das Wichtigste in Kürze

    Bei uns finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

    • Worauf sollten Neuwagenkäufer beim Abschluss einer Versicherung achten?
    • Lohnt sich eine Vollkaskoversicherung?
    • Was ist zu beachten, wenn das Fahrzeug finanziert oder geleast wurde?
    Neuwagenversicherung

    Welche Versicherungen sind empfehlenswert bei einem Neuwagen?

    Für jedes Fahrzeug ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht, denn diese deckt Schäden ab, die Sie an anderen Fahrzeugen verursachen und sie entschädigt Unfallopfer. Eine Kaskoversicherung ist freiwillig.
    Die Vollkaskoversicherung sichert alle Schäden ab und bietet einen größtmöglichen Schutz: Sie deckt auch selbst verschuldete Schäden. Neben dem Schutz vor Diebstahl, Unwetterschäden und Wildschäden sind auch Beschädigungen durch Vandalismus versichert. Die meisten Käufer eines Neuwagens entscheiden sich für diese Option, da Schäden bei einem Neuwagen schnell teuer werden können und Fahrzeugbesitzer selbst kleinere Schäden reparieren lassen, um den Wert des Fahrzeugs zu erhalten.
    Bei einer Teilkaskoversicherung sind Diebstahl, Glasbruch, Wildschaden und Brand versichert, jedoch keine selbst verschuldeten Schäden.

    Sinnvoll kann die verlängerte Neuwertentschädigung sein: Diese Option beinhaltet, dass üblicherweise bis zu 24 Monate der Neuwert des Fahrzeugs bei Verlust oder Totalschaden ersetzt wird. Schließlich verlieren Neuwagen sehr schnell an Wert. Ohne Neuwertentschädigung erhält ein Versicherungsnehmer im Schadenfall für ein wenige Monate altes Fahrzeug nur einen deutlich geringeren Wert als den ursprünglichen Kaufpreis, nämlich den Zeitwert. Der Zeitwert bemisst sich am aktuellen Wert eines Fahrzeuges und ist niedriger als der Kaufpreis für einen vergleichbaren Neuwagen.

    Voraussetzungen für eine Neupreisentschädigung: Der Versicherungsnehmer ist auch Erstbesitzer des Fahrzeugs und das Auto ist höchstens 2 Jahre alt.

    Neuwagen versichern – so geht’s

    Bevor Sie Ihr neues Auto online anmelden oder die Zulassung persönlich beim Straßenverkehrsamt beantragen können, benötigen Sie die so genannte eVB-Nummer Ihrer Versicherung. eVB bedeutet elektronische Versicherungsbestätigung. Mit dieser siebenstelligen Kombination aus Zahlen und Buchstaben bescheinigt Ihr Versicherer, dass für Ihr Auto ein Kfz-Haftpflicht-Schutz besteht. Er übermittelt die eVB an eine zentrale Datenbank und die Zulassungsbehörde kann diese abrufen.

    Wenn Sie sich für eine Versicherung entschieden haben, können Sie die eVB-Nummer meist direkt online erhalten. Dazu benötigen Sie nur einige Informationen über den Fahrzeughalter und das neue Fahrzeug. Egal, ob Sie bei Ihrem bisherigen Versicherer bleiben oder sich für einen neuen Anbieter entscheiden: Für ein neues Fahrzeug schließen Sie auf jeden Fall einen neuen Versicherungsvertrag ab. 

     

    Problemfall Werkstattbindung bei Neuwagen

    Viele Versicherungen bieten günstige Prämien an, wenn sich die Kunden zur Werkstattbindung verpflichten. Bei einem Neuwagen kann dies zu Konflikten führen, wenn Sie die Herstellergarantie oder Leistungen im Rahmen der Kulanz in Anspruch nehmen möchten. Diese ist daran geknüpft, dass alle Wartungen, Inspektionen und Reparaturen in einer Vertragswerkstatt des Herstellers durchgeführt werden. Bei Werkstattbindung bieten Versicherer an, für einen möglichen Garantieausfall aufzukommen.

    Auto geleast oder finanziert: Welche Versicherung empfiehlt sich

    Für finanzierte Pkw ist eine Vollkaskoversicherung besonders empfehlenswert. Denn: Geraten Sie mit Ihrem finanzierten Auto in einen Unfall, sinkt automatisch der Zeitwert des Pkw. Wenn Sie zum Unfallzeitpunkt also noch eine laufende Finanzierung mit der Bank haben, müssen Sie eventuell nach Ende der Ratenzahlungen für den Wertverlust des Fahrzeuges aufkommen.

    Bei einem selbstverschuldeten Schaden übernimmt der Versicherer eines vollkaskoversicherten Fahrzeuges zudem die Reparaturkosten beziehungsweise ersetzt nach einem Totalschaden den Wiederbeschaffungswert des Pkw. Dieser entspricht dem Preis, den Ihr Auto vor dem totalen Schaden oder Diebstahl bei einem Privatverkauf erzielt hätte. Viele Leasinggeber machen eine abgeschlossene Vollkasko sogar zur Vertragsbedingung. 

    Für finanzierte und geleaste Fahrzeuge macht die Neupreisentschädigung besonders viel Sinn. Denn sie schützt davor, Raten für ein Auto zahlen zu müssen, das Sie zum Beispiel wegen eines Totalschadens nicht mehr nutzen können. Ohne Neuwertentschädigung müssten Sie bei einem Leasingwagen für die Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Restwert, also dem Wert, den das Auto am Ende der Leasinglaufzeit hat, und dem Wiederbeschaffungswert aufkommen.

    Die meisten Versicherer ersetzen den Neupreis, wenn das Auto nicht älter als ein Jahr ist. Bei einigen Versicherungsgesellschaften gibt es die Möglichkeit, diese Neuwertentschädigung zu verlängern – im Optimalfall, bis die Finanzierung bzw. die Leasinglaufzeit abgeschlossen ist.

    Eine zusätzliche Leistung für geleaste oder finanzierte Fahrzeuge ist die so genannte GAP-Deckung: Sie schließt bei einem Totalschaden oder Diebstahl die Lücke zwischen dem Wiederbeschaffungswert und den noch anfallenden Raten. Diese GAP-Deckung greift dann, wenn die Neupreisentschädigung nicht mehr zahlt, weil das Auto schon zu alt ist – oder wenn die vereinbarte Leasingsumme (Restwert) sogar über dem Neupreis liegt.

    Ratenzusatz-Versicherung bei Kauf auf Kredit

    Wer den Neuwagen über eine Autobank oder ein anderes Kreditinstitut auf Raten finanzieren möchte, sollte über den Abschluss einer Raten-Zusatz-Versicherung nachdenken. Diese Absicherung kann Schutz bei Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit gewährleisten. Wichtig ist beim Abschluss das Kleingedruckte im Vertrag: In der Regel sind Zusatzversicherungen an bestimmte Bedingungen geknüpft, zum Beispiel an eine Wartezeit nach dem Abschluss der Versicherung. 

    Neuwagenversicherung – besonders günstig?

    Bei der Kalkulation berücksichtigen Versicherer vor allem, wie hoch die Wahrscheinlichkeit eines Schadens ist. Ob das Fahrzeug neu oder gebraucht ist, muss keine entscheidende Rolle spielen. Der Preis einer Versicherung berechnet sich unter anderem aus der Typklasse eines Fahrzeugs und aus der Region, in der es angemeldet ist. Die Typklasse berücksichtigt, wie hoch das Risiko ist, dass das Fahrzeug zum Versicherungsfall wird. Wird das Modell besonders oft gestohlen? Ist es häufig in Unfälle verwickelt? Diese Einstufung wird jährlich auf Basis der Schadenstatistik aktualisiert. Auch die Regionalklasse berücksichtigt statistische Erfahrungswerte: Jedem Kennzeichen ist eine Regionalklasse zugeordnet. Sie ergibt sich aus der Unfallbilanz, dem Fahrverhalten, der Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge sowie den örtlichen Straßen- und Witterungsverhältnissen. Außerdem ist der Beitrag abhängig von der Schadenfreiheitsklasse des Fahrers. Unfallfreie Fahrer mit langjähriger Fahrpraxis werden in eine besonders günstige Schadenfreiheitsklasse eingestuft und profitieren so von günstigen Beiträgen.
    Beitrag für Neuwagen berechnen